Das Abkommen "Regional Comprehensive Economic Partnership" (RCEP) ist am 1. Januar 2022 in Kraft getreten. Es umfasst die zehn ASEAN-Mitgliedstaaten sowie China, Japan, Südkorea, Australien und Neuseeland und bildet so den größten Freihandelsblock der Welt. Gemeinsam machen die Mitgliedstaaten etwa ein Drittel der Weltbevölkerung und des weltweiten Bruttoinlandproduktes aus. 

Erklärtes Ziel des Handelsvertrages ist es, die ökonomische Integration der asiatischen Länder voranzubringen und ihr Wirtschaftswachstum nach der Pandemie zu stärken. 

China schließt Lücken mit Japan und Korea

Die beteiligten 15 Länder waren schon vor dem RCEP-Abkommen in verschiedenen separaten Abkommen unterschiedlicher Tiefe miteinander verbunden. Bei 15 Ländern ergeben sich 105 bilaterale Handelsbeziehungen, 103 davon waren auch bislang schon von Abkommen abgedeckt. Es fehlten die Handelsbeziehungen zwischen Japan und Korea und Japan und China, eine Lücke, die das RCEP nun schließt.