Wer in Deutschland lebt und arbeitet, hat in der Regel Anspruch auf die Energiepreispauschale. Für Arbeitnehmer heißt das: Wer in einem Arbeitsverhältnis steht und sich in Steuerklasse I bis V befindet oder wer geringfügig beschäftigt ist und pauschal besteuerten Arbeitslohn bezieht, bekommt die Pauschale. Meist übernimmt dann der Arbeitgeber die Auszahlung der EPP.

Wenn dies der Fall ist, muss der Arbeitgeber die Energiepreispauschale mit der ersten regelmäßigen Lohnzahlung nach dem 31. August 2022 auszahlen.

Zur Finanzierung nehmen Arbeitgeber die EPP vom Gesamtbetrag der einzubehaltenden Lohnsteuer und setzen diese bei der Lohnsteuer-Anmeldung gesondert ab.

In der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung nach § 41b Absatz 1 Satz 2 EStG wird die EPP mit dem Großbuchstaben E angegeben.

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