Die Pauschalen sollen demnach auf 28 Euro (bisher: 24 Euro) bei Dienstreisen von 24 Stunden steigen. Dieser Betrag kann vom Arbeitgeber steuerfrei ersetzt oder vom Arbeitnehmer als Werbungskosten in der Steuererklärung geltend gemacht werden. 

Außerdem soll ein Bewertungsabschlag bei Mitarbeiterwohnungen in Höhe von einem Drittel des ortsüblichen Mietwerts eingeführt werden. Der Ansatz, dass es sich bei einer verbilligten Wohnung um einen Sachbezug handelt, soll unter anderem dann unterbleiben, wenn das gezahlte Entgelt mindestens zwei Drittel des ortsüblichen Mietwerts beträgt.

Die Änderungen sind Teil des "Gesetzes zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften", das als "Jahressteuergesetz 2019" bis zum Jahresende vom Bundestag und Bundesrat verabschiedet sein soll.

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