Für Einmalzahlungen fallen Beiträge nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze an. Sie müssen daher prüfen, ob bereits das laufende Entgelt oder das Entgelt plus die Einmalzahlung oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegen.

Weitere Details

Laufendes Entgelt liegt oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze

Für Mitarbeiter, die sowieso monatlich mehr laufendes Entgelt erhalten als die monatliche Beitragsbemessungsgrenze , brauchen Sie keine Beiträge auf die Einmalzahlungen abzuführen. 

Laufendes Entgelt und Einmalzahlung liegen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze

Für Mitarbeiter, deren Entgelt zusammen mit der Sonderzahlung unter der monatlichen Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung liegt, ist die Sonderzahlung dagegen voll beitragspflichtig. 

Laufendes Entgelt liegt unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze

Bei allen anderen Mitarbeitern müssen Sie für den Monat der Einmalzahlung berechnen, auf welchen Betrag der Sonderzahlung Beiträge anfallen. 

Was müssen Sie tun?

Sie prüfen , ob der Mitarbeiter die anteilige Beitragsbemessungsgrenze bis zum Abrechnungsmonat mit seinem bisherigen beitragspflichtigen Entgelt schon ausgeschöpft hat oder ob noch ein "Rest" bis zur Beitragsbemessungsgrenze übrig ist. Nur auf diesen "Rest" fallen Beiträge an. 

In unserem Beratungsblatt stellen wir Ihnen die Beitragsberechnung übersichtlich und verständlich dar. Zahlreiche Beispiele bieten eine praktische Arbeitshilfe.

Beratungsblatt Beiträge aus Einmalzahlungen

Einmalig gezahltes Entgelt wird häufig auch als Sonderzahlung, Sonderzuwendung oder Einmalzahlung bezeichnet. Für einmalig gezahltes Arbeitsentgelt gelten besondere Regelungen bei der Berechnung der Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge. Mit diesem Beratungsblatt stellen wir Ihnen die Berechnungsweise übersichtlich und verständlich dar. Zahlreiche Beispiele werden Ihnen helfen, sich in der Materie zurechtzufinden.

PDF, 174 kB Downloadzeit: eine Sekunde