Anhand der Geringfügigkeitsgrenze können Sie beurteilen, ob es sich bei einer Beschäftigung um einen Minijob handelt oder nicht. Die Geringfügigkeitsgrenze liegt seit 2013 unverändert bei 450 Euro.

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Die Geringfügigkeitsgrenze sagt aus, wie hoch das monatliche Arbeitsentgelt sein darf, ohne dass darauf Beiträge zur Sozialversicherung anfallen. Die wöchentliche Arbeitszeit ist für die Beurteilung der Geringfügigkeit grundsätzlich unerheblich. 

Kurzfristige Minijobs: anteilige Verdienstgrenze entfällt

Laut einem Urteil des Bundessozialgerichts von 2017 entfällt die anteilige Verdienstgrenze bei kurzfristigen Minijobs.

Bei Beschäftigungen unter einem Monat mussten Arbeitgeber bisher die anteilige Verdienstgrenze ausrechnen: 450 Euro geteilt durch 30 Tage mal die Anzahl der Beschäftigungstage ergab die anteilige Verdienstgrenze. Diese Regelung wurde im Dezember 2017 vom Bundessozialgericht (BSG) gekippt: Es gilt immer die monatliche Verdienstgrenze von 450 Euro - unabhängig von der Dauer der Beschäftigung.