Nach dem Sozialgesetzbuch (§ 5 SGB V) besteht in Deutschland Versicherungspflicht, die bei Vorliegen der Voraussetzungen auch für Auslandsrückkehrer und Beschäftigte aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union beziehungsweise der Schweiz gilt. 

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Dies bedeutet für Erwerbstätige, die durch die Aufnahme ihrer Tätigkeit in Deutschland versicherungspflichtig werden: Sie können in die gesetzliche Krankenversicherung aufgenommen werden, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen, die auch für Deutsche maßgeblich sind. Dazu gehört auch die Altersgrenze. 

Wer 55 Jahre alt und älter ist und in den vergangenen fünf Jahren im bisherigen Wohnstaat mindestens einen Tag lang gesetzlich versichert war, kann in Deutschland in die gesetzliche Krankenversicherung aufgenommen werden. Eine gesetzliche Versicherung im bisherigen Wohnstaat wird damit einer gesetzlichen Versicherung in Deutschland gleichgestellt. Wer bei seinem Gehalt über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt, kann als freiwillig gesetzlich Versicherter aufgenommen werden.

Ob und in welcher Form die Voraussetzungen erfüllt werden, prüft die Krankenkasse anhand der entsprechenden Nachweise.