Wenn Sie einen neuen Mitarbeiter einstellen, so müssen Sie die Inhalte des Arbeitsvertrags so vermitteln, dass der neue Arbeitnehmer diese auch versteht. Außerdem müssen Sie den Arbeitnehmer unaufgefordert über alle Umstände informieren, die wichtig für Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Arbeitsvertrag sind.

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Es ist daher in einigen Fällen ratsam, Verträge zu übersetzen. Aus dem Nachweisgesetz ergibt sich für Sie als Arbeitgeber zwar nicht die Pflicht, den Arbeitsvertrag für ausländische Mitarbeiter in die jeweilige Landessprache zu übersetzen. Doch Sie tragen das sogenannte Sprachrisiko gegenüber Arbeitnehmern, die die deutsche Sprache nicht ausreichend beherrschen. Und das nicht nur bei Abschluss des Arbeitsvertrags, sondern auch während des gesamten Arbeitsverhältnisses.

Darum sollten Sie vorsichtshalber nicht nur den Arbeitsvertrag, sondern auch spätere Änderungen desselben in die Muttersprache des ausländischen Arbeitnehmers übersetzen lassen, wenn Sie eventuell später daraus Rechte herleiten wollen.