Es gilt das Beschäftigungslandprinzip: Wird die Tätigkeit in Deutschland ausgeübt, gilt deutsches Sozialversicherungsrecht.

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Wenn ein deutscher Arbeitnehmer in Deutschland in einer Niederlassung oder in einem Tochterunternehmen eines ausländischen Konzerns arbeitet, liegt grundsätzlich keine Entsendung aus dem Ausland vor.

Anders verhält es sich bei einer vorübergehenden Entsendung eines Leiharbeitnehmers. Dabei ist zu beachten, dass das Verleihunternehmen, das einen Arbeitnehmer vorübergehend in Deutschland einsetzt, über die erforderliche Verleiherlaubnis nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz verfügen muss. Ist dies nicht der Fall, liegt keine Entsendung nach Deutschland vor.