Grundsätzlich unterliegen Saisonarbeitnehmer der Versicherungspflicht in allen Zweigen der deutschen Sozialversicherung.

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Die wichtige Ausnahme: Wenn sie pro Kalenderjahr bei einer Fünf-Tage-Woche nicht mehr als drei Monate beschäftigt sind, besteht hierzulande - mit Ausnahme der Unfallversicherung - keine Sozialversicherungspflicht

Bei der DEÜV-Anmeldung des Mitarbeiters müssen Arbeitgeber Saisonarbeitnehmer gesondert kennzeichnen. Hierfür wurde ein entsprechendes Feld auf dem Formular eingerichtet.

Die Kennzeichnung ist erforderlich bei Beschäftigten mit ständigem Wohnsitz im Ausland, die vorübergehend einer versicherungspflichtigen Beschäftigung in Deutschland nachgehen und danach voraussichtlich in ihr Heimatland zurückkehren. Sie ist außerdem nur bei gesetzlich krankenversicherten Beschäftigten und für Meldezeiträume ab dem 1. Januar 2018 erforderlich.

Nicht erforderlich ist die Kennzeichnung bei Minijobbern sowie bei Beschäftigten, die ausschließlich in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert sind.

Arbeitsrechtliche Fragen zum Thema Saisonarbeit beantwortet die Agentur für Arbeit auf ihrer Internetseite.