Seit dem 1. Januar 2019 ist das elektronische Antragsverfahren für Arbeitgeber Pflicht. Selbstständige müssen weiterhin die Papierversion nutzen.

Weitere Details

Arbeitgeber müssen die A1-Bescheinigung für Arbeitnehmer über ein zertifiziertes Lohnprogramm oder eine Ausfüllhilfe elektronisch beim zuständigen Träger beantragen. Die Rückmeldung erfolgt seit dem 1. Juli 2018 ebenfalls elektronisch. Liegen die Voraussetzungen für die Weitergeltung der deutschen Rechtsvorschriften vor, enthält die elektronische Antwort die A1-Bescheinigung. Diese ist vom Arbeitgeber auszudrucken und dem Mitarbeiter auszuhändigen. Dieser Ausdruck ist die Originalbescheinigung.

Im Jahr 2018 konnte der Arbeitgeber zwischen elektronischem und Papierantrag wählen. Seit dem 1. Januar 2019 ist das elektronische Verfahren für alle beteiligten Stellen verpflichtend. In Ausnahmefällen werden laut den Spitzenorganisationen der Sozialversicherung noch bis zum 30. Juni 2019 papiergebundene Anträge angenommen.

Ist der Mitarbeiter nicht gesetzlich krankenversichert und aufgrund seiner Mitgliedschaft bei einer berufsständischen Versorgungseinrichtung von der Rentenversicherungspflicht befreit, prüft die Arbeitsgemeinschaft Berufsständischer Versorgungseinrichtungen (ABV) den Antrag und stellt dann die Bescheinigung aus. 

Die länderspezifischen Fragebögen gibt es bei der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland (DVKA).