Da die bisherigen Regeln zur sozialen Sicherheit mindestens bis zum Inkrafttreten des Brexit gelten, sind auch die bisher erworbenen Ansprüche in Bezug auf die gesetzliche Rentenversicherung geschützt.

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Ein Austrittsabkommen zwischen der EU und dem Königreich könnte eine Verlängerung der Gültigkeit bestehender Regeln bis Ende 2020 bewirken.

Selbst im Falle eines "harten Brexit" sollen jene Rechtssicherheit erhalten, die bisher in Großbritannien nach deutschem Recht versichert waren. Das Bundeskabinett hat noch im Dezember 2018 ein entsprechendes Gesetz auf den Weg gebracht. Zudem würde das Sozialversicherungsabkommen vom 20. April 1960 wieder an Bedeutung gewinnen, das formal noch in Kraft ist.

Sobald weitere Informationen vorliegen, werden die Sozialversicherungsträger rechtzeitig über künftige Regelungen informieren.

Im Einzelfall ist nach Mitteilung der Deutschen Rentenversicherung eine Beratung zu den konkreten Auswirkungen empfehlenswert.

Welche Szenarien denkbar sind und welche Vorkehrungen Arbeitgeber treffen können, finden Sie im Artikel " Brexit: Szenarien für die grenzüberschreitende Beschäftigung ".