Das Gesetz definiert den gewöhnlichen Aufenthalt so: Den gewöhnlichen Aufenthalt hat jemand dort, wo er sich unter Umständen aufhält, die erkennen lassen, dass er an diesem Ort oder in diesem Gebiet nicht vorübergehend verweilt. (§ 9 der Abgabenordnung)

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Der § 9 der Abgabenordnung (AO) besagt außerdem: Als gewöhnlicher Aufenthalt ist stets von Beginn an ein zeitlich zusammenhängender Aufenthalt von mehr als sechs Monaten Dauer anzusehen; kurzfristige Unterbrechungen bleiben unberücksichtigt. 

Die zeitliche Grenze von sechs Monaten gilt nicht, wenn man sich maximal ein Jahr für einen privaten Besuch, zur Erholung oder zu einer Kur in Deutschland aufhält.