Wer einen nahen Angehörigen wie den Ehepartner, die Eltern oder ein Kind zu Hause pflegt, kann sich von der Arbeit freistellen lassen. Seit Januar 2015 haben Arbeitnehmer sogar Anspruch auf eine bezahlte Pflegezeit.

Mit dem Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf wurde auch der Begriff der "nahen Angehörigen" zeitgemäß erweitert. Zu den nahen Angehörigen zählen:

  • Großeltern, 
  • Eltern, 
  • Schwiegereltern,
  • Stiefeltern, 
  • Ehegatten, 
  • Partner einer eheähnlichen oder einer lebenspartnerschaftsähnlichen Gemeinschaft
  • Lebenspartner,
  • Geschwister, 
  • Kinder, 
  • Adoptiv- oder Pflegekinder, 
  • die Kinder, Adoptiv- oder Pflegekinder des Ehegatten oder Lebenspartners, 
  • Schwiegerkinder,
  • Enkelkinder, 
  • Schwägerinnen und Schwager.  

Nicht aufgeführte Angehörige - wie zum Beispiel Onkel, Tante, Nichte, Neffe - gelten nicht als nahe Angehörige.

Wie Sie als Arbeitgeber in der Pflegezeit die Beiträge berechnen und welche Meldungen Sie abgeben müssen, lesen Sie in unserem Beratungsblatt Pflegezeit (PDF, 201 kB) . Außerdem finden Sie darin Informationen zur Familienpflegezeit.