Durch die Anhebung des Mindestlohns beträgt die maximale monatliche Arbeitszeit für Minijobber ab 1. Januar 2020 48,1 Stunden. Im Jahr 2019 sind es 48,9 Stunden.

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Beschäftigen Sie geringfügig entlohnte Mitarbeiter, ist zu Januar 2020 gegebenenfalls eine Personalanpassung erforderlich.

Denn Minijobber mit Mindestlohn  dürfen höchstens eine bestimmte Anzahl von Stunden pro Monat arbeiten. Arbeiten sie mehr, könnten sie die 450-Euro-Grenze überschreiten - die Beschäftigung würde damit sozialversicherungspflichtig. 

Rechenbeispiel für 2020

Ein Mitarbeiter arbeitet im Jahr 2019 48,5 Stunden pro Monat. Pro Stunde erhält er den Mindestlohn von 9,19 Euro. Damit erhält er 445,72 Euro pro Monat und liegt unterhalb der Minijobgrenze.  

2020 wird der Mindestlohn auf 9,35 Euro pro Stunde angehoben. Bei gleicher Stundenzahl würde er nun 453,48 Euro erhalten und damit knapp oberhalb der 450-Euro-Grenze liegen.