Ab dem 1. Januar 2019 beträgt die maximale monatliche Arbeitszeit nur noch 48,9 Stunden, ab dem 1. Januar 2020 dann 48,1 Stunden. Bisher waren es 50,9 Stunden. 

Weitere Details

Beschäftigen Sie geringfügig entlohnte Mitarbeiter, ist zu Januar 2019 gegebenenfalls eine Personalanpassung erforderlich.

Denn Minijobber mit Mindestlohn durften seit 2017 höchstens 50,9 Stunden pro Monat arbeiten. Bei einer höheren Stundenzahl pro Monat hätten sie die 450-Euro-Grenze überschreiten - die Beschäftigung wäre sozialversicherungspflichtig geworden. 

Durch die Anhebung des Mindestlohns zum 1. Januar 2019 beträgt die maximale monatliche Arbeitszeit für Minijobber nur noch 48,9 Stunden, ab dem 1. Januar 2020 durch die weitere Anhebung 48,1 Stunden.

Ein Rechenbeispiel

Hat ein Mitarbeiter bislang 50 Stunden im Monat gearbeitet und den Mindestlohn von 8,84 Euro pro Stunde erhalten, lag sein Monatsverdienst unterhalb der Grenze von 450 Euro. Durch die Anhebung des Mindestlohns auf 9,19 Euro pro Stunde ab 2019 würde er bei gleicher Stundenzahl jedoch zukünftig knapp oberhalb der 450-Euro-Grenze liegen.