Minijobber sind seit dem 1. Januar 2013 grundsätzlich rentenversicherungspflichtig. Von dieser Pflicht können sie sich jedoch befreien lassen.

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In der Rentenversicherung zahlen die Arbeitnehmer die Differenz zwischen dem pauschalen Arbeitgeberbeitrag in der Rentenversicherung (2019: 15 Prozent) und dem einheitlichen RV-Beitragssatz (2019: 18,6 Prozent). Im Jahr 2019 sind dies daher 3,6 Prozent.

Von dieser Rentenversicherungspflicht können sich die 450-Euro-Jobber befreien lassen. Dafür reichen sie einen schriftlichen Antrag beim Arbeitgeber ein. Er gilt einheitlich für alle geringfügigen Beschäftigungen und ist für die Dauer der Beschäftigung bindend. 

Als Arbeitgeber melden Sie den Antrag mit der nächsten Entgeltabrechnung. Über ihn entscheidet die Minijob-Zentrale. Erfolgt innerhalb eines Monats kein Widerspruch, ist die Befreiung erteilt. 

Übrigens: Den Rentenversicherungsbeitrag muss der Arbeitgeber aus mindestens 175 Euro errechnen, auch wenn das tatsächliche Entgelt niedriger ist.