Wird eine Hochschule aufgrund von Corona geschlossen, gilt dieser Zeitraum als vorlesungsfreie Zeit. Das bedeutet, dass für, Werkstudenten die gleichen Beschäftigungs-Regelungen gelten wie während der Semesterferien. Die 26-Wochen-Grenze bleibt nach Meldung des Spitzenverbandes der Krankenkassen bestehen.

Weitere Details

Ein Werkstudent darf grundsätzlich regelmäßig nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten. Eine Ausnahme ist die vorlesungsfreie Zeit in  den Semesterferien. Doch auch dann dürfen bestimmte Grenzen nicht überschritten werden.

26-Wochen-Grenze

Arbeitet ein Werkstudent mehr als  26 Wochen, (das entspricht 182 Kalendertagen) über 20 Wochenstunden, ist er sozialversicherungspflichtig. Wie die Grenze berechnet wird, können Arbeitgeber in unserer  FAQ  zum Thema Werkstudent nachschlagen.

Ergänzung aus dem Rundschreiben des GKV-Spitzenverbandes vom 9. April 2020

Bei der Beschäftigung von Studenten während der Semesterferien, besteht unabhängig vom Umfang der wöchentlichen Arbeitszeit Versicherungsfreiheit aufgrund des Werkstudentenprivilegs.

Dies gilt entsprechend, wenn die Semesterferien über das ursprünglich vorgesehene Ende hinaus  verlängert werden wie derzeit zur Eindämmung des Coronavirus. 

Nehmen Hochschulen ihren Lehrbetrieb zunächst ohne Präsenzveranstaltungen mit einem begrenzten Onlineangebot auf, gilt weiterhin das Werkstudentenprivileg bis die regulären Präsenzveranstaltungen wieder stattfinden. 

Zu beachten ist, dass das Werkstudentenprivileg nur besteht, so lange die 26-Wochen-Grenze eingehalten wird. Ein Aussetzen oder eine Ausweitung der 26-Wochen-Regelung ist nicht vorgesehen.

Rundschreiben vom 09.04.2020 Bereich der Familienversicherung, der Versicherung von Studenten und der freiwilligen Krankenversicherung (PDF, 66 kB, nicht barrierefrei)