Vom Shutdown betroffene Unternehmen, die sich aufgrund noch nicht zugeflossener Wirtschaftshilfen weiterhin in ernsthaften Schwierigkeiten befinden, können für die Beiträge der Monate Dezember 2020 bis April 2021 längstens bis zum 27. Mai 2021 eine zinsfreie Stundung beantragen.

Weitere Details

Gemäß  Rundschreiben des GKV-Spitzenverbands vom 20.04.2021 (PDF, 193 kB, nicht barrierefrei)  gelten folgende Regelungen: 

Vereinfachtes Stundungsverfahren: Vom Shutdown betroffene Unternehmen, die sich aufgrund noch nicht zugeflossener Wirtschaftshilfen weiterhin in ernsthaften Schwierigkeiten befinden, können für die Beiträge der Monate Dezember 2020 bis März 2021 im vereinfachten Verfahren längstens bis zum 27. Mai 2021 eine zinsfreie Stundung beantragen. Der Stundungsantrag muss schriftlich erfolgen.  Hier finden Sie Informationen zum Antragsverfahren.

Wirtschaftshilfen sind vorrangig zu nutzen: Weiterhin gilt, dass vorrangig die angesprochenen Wirtschaftshilfen einschließlich des Kurzarbeitergeldes zu nutzen und entsprechende Anträge vor dem Stundungsantrag - soweit dies möglich ist - zu stellen sind. 

Dies bedeutet insbesondere auch, dass im Falle beantragter Kurzarbeit die Stundung der auf das Kurzarbeitergeld entfallenden Beiträge zur Sozialversicherung für die Ist-Monate Dezember bis April 2021 endet, sobald der Arbeitgeber die Erstattung für diese Beiträge von der Bundesagentur für Arbeit erhalten hat. Die Beiträge sind nach Erstattung durch die Bundesagentur für Arbeit unverzüglich an die Einzugsstellen weiterzuleiten.

Beiträge für Monate bis November 2020 dürfen nicht mehr im vereinfachten Verfahren gestundet werden.