Arbeitgeber können bei der örtlichen Arbeitsagentur für ihre Beschäftigten Kurzarbeitergeld beantragen, wenn ein vorübergehender Arbeitsmangel besteht. Der Antrag ist online auf der Seite der Arbeitsagentur möglich.

Weitere Details

Laut der Bundesagentur für Arbeit können Unternehmen aufgrund der weltweiten Krankheitsfälle durch das Coronavirus Kurzarbeit anordnen, wenn die üblichen Arbeitszeiten vorübergehend wesentlich verringert werden. Die betroffenen Beschäftigten erhalten dann Kurzarbeitergeld. Diese Leistung muss vom Arbeitgeber bei der örtlichen Arbeitsagentur beantragt werden. 

Wichtig: Betriebe, die aufgrund der Auswirkungen der Corona-Erkrankungen Kurzarbeitergeld beantragen möchten, müssen die Kurzarbeit vorher bei der zuständigen Agentur für Arbeit melden. Diese prüft dann, ob die Voraussetzungen für die Leistung erfüllt sind.

Online-Anzeige und Chatbot UDO

Auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit finden Sie Informationen zum Kurzarbeitergeld sowie die Online-Anzeige der Kurzarbeit und den Online-Antrag für das Kurzarbeitergeld.

Der Chatbot UDO unterstützt Sie beim Prozess der Online-Anzeige.

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Unter wir-bleiben-liqui.de finden Sie ein Tool, das Ihnen dabei hilft, die für Sie geeigneten Finanzierungsinstrumente zu finden. Nach sieben bis zehn Fragen schlägt es Ihnen passende Liquiditätsmittel vor und unterstützt Sie bei der Vorbereitung der wesentlichen Unterlagen.

Zugang zum Kurzarbeitergeld erleichtert, Aufstockung und Verlängerung der Bezugsdauer

Unter bestimmten Bedingungen und befristet bis zum 31. Dezember 2022 ist ein erleichterter Zugang zum Kurzarbeitergeld möglich.

Um betroffene Beschäftigte stärker finanziell aufzufangen, wurde das Kurzarbeitergeld außerdem vorübergehend aufgestockt. Bis 30. Juni 2022 galt: Die Arbeitnehmer, die bis mindestens 50 Prozent weniger arbeiten, haben ab dem vierten Monat des Kurzarbeitergeld-Bezugs 70 Prozent bzw. 77 Prozent (wenn sie Kinder haben) ihres Nettoentgelts erhalten. Seit 1. Juli beträgt das Kurzarbeitergeld wieder 60 bzw. 67 Prozent.

Auch die Bezugsdauer wurde bis 30. Juni 2022 verlängert auf max. 28 Monate. Seit 1. Juli 2022 beträgt sie 12 Monate.

Informationen dazu finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit.

Kurzarbeit-Abgaben-Rechner

Mit diesem Berechnungsprogramm zur Kurzarbeit können Sie als Arbeitgeber sämtliche Beiträge zur Sozialversicherung im Rahmen der Kurzarbeit ermitteln.

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