Die Coronavirus-Einreiseverordnung regelt bundeseinheitlich die Pflichten bei der Einreise nach Deutschland. Mit der 3. Corona-Änderungsverordnung bleiben die Einreiseregeln größtenteils gleich. Von Änderungen betroffen sind: die Definition des Genesenen- und Impfnachweises, die Definition von Hochrisikogebieten sowie bestimmte Ausnahmen für Kinder. 

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Was ist neu seit dem 3. März 2022?

Das BMG informiert, dass die Verordnung zur Änderung der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung und der Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) am 3. März 2022 in Kraft getreten ist. Inhaltlich ändert sich nur wenig.

  • Definition Genesenennachweis: Damit er als Genesenennachweis gilt, muss er den Kriterien in § 2 Nummer 8 CoronaEinreiseV entsprechen.
  • Definition Impfnachweis: Der Impfnachweis muss den Kriterien von § 2 Nummer 10 CoronaEinreiseV entsprechen. Dazu gehören Angaben zu Auffrischimpfungen und Intervallzeiten, die nach einer Impfung für eine vollständige Schutzimpfung abgewartet werden müssen und die höchstens zwischen Einzelimpfungen oder Auffrischungsimpfungen liegen dürfen. 
  • Die Einstufung als Hochrisikogebiet hängt davon ab, welche Virusvarianten dort kursieren bzw. ob diese besonders krankmachen (also eine hohe Virulenz haben). Es werden keine Hochrisikogebieten mehr wegen der Omikron-Variante ausgewiesen.
  • Für Kinder unter 12 Jahren sind weitere Erleichterungen vorgesehen in Bezug auf die Quarantänepflicht, die Nachweispflicht und auf die Beförderung. 

Was ist neu seit dem 15. Januar 2022?

Das BMG informiert, dass die Verordnung zur Änderung der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung und der Coronavirus-Einreiseverordnung am 15. Januar 2022 in Kraft getreten ist. Inhaltlich ändert sich nur wenig.

  • Definition Genesenennachweis: Damit er als Genesenennachweis gilt, muss er den Angaben entsprechen, die sich auf der Seite des Robert Koch-Instituts (RKI) finden.
  • Definition Impfnachweis: Der Impfnachweis muss auch den Angaben entsprechen, die auf der Seite des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) zu finden sind. Dazu gehören Angaben zu Auffrischimpfungen und Intervallzeiten zwischen bzw. nach den Impfungen.
  • Ausnahme vom Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten: Für Beförderungen aus EU-Staaten, Großbritannien und Nordirland müssen Lebensgefährten nicht mehr demselben Haushalt angehören.

Was ist neu seit dem 23. Dezember 2021?

  • Die allgemein geltende 3G-Nachweispflicht bei Einreise nach Deutschland gilt jetzt für alle Personen ab sechs Jahren.
  • Transitpassagiere: Ab sofort gilt auch der Umstieg an einem Flughafen als Einreise. Daher gilt, dass Personen, die nur in einem deutschen Flughafen umsteigen, ebenfalls über einen 3G-Nachweis verfügen müssen. 
  • Einreisen aus Virusvariantengebieten: Einreisende ab sechs Jahren, die aus einem Virusvariantengebiet nach Deutschland einreisen, müssen über einen PCR-Testnachweis (nicht älter als 48 Stunden) verfügen. Antigentests werden in diesem Zusammenhang nicht mehr anerkannt.  

Wichtig für Geimpfte und Genese:

Jene Personen, die als geimpft oder genesen gelten, können von einem negativen Testnachweis oder von der Einreisequarantäne befreit werden. Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet gilt dies derzeit jeweils nicht. 

Weitere Informationen

Die aktuell gültigen Regelungen für Einreisende finden Sie auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums (BMG).