Ja, auch geringfügig Beschäftigte sind berechtigt, die Energiepreispauschale (EPP) zu erhalten: Und zwar wenn sie ihrem Arbeitgeber schriftlich bestätigen, dass es sich um das erste Dienstverhältnis handelt. Die Bestätigung ist zum Lohnkonto zu nehmen. 

Weitere Details

Wenn der Arbeitgeber gar keine Lohnsteuer-Anmeldungen abgibt (z. B. Minijobs in Privathaushalten), können die Beschäftigten die Pauschale nur über eine eigene Steuererklärung geltend machen.

Werden durch den Arbeitnehmer mehrere Minijobs ausgeübt, muss der Arbeitnehmer festlegen, wo das erste Dienstverhältnis besteht, dort ist dann auch die Auszahlung der Energiepreispauschale (EPP) fällig.

Handelt es sich bei dem Minijob nicht um das erste Dienstverhältnis, müssen Sie als Arbeitgeber die Energiepreispauschale (EPP) nicht auszahlen. Dies sollten Sie beim Minijobber im Vorfeld schriftlich abfragen.

Weitere Informationen finden Sie im FAQ/Glossar des Bundesfinanzministeriums.