Für Rentner, die eine vorgezogene Altersrente oder eine Erwerbsminderungsrente beziehen, gelten bestimmte Hinzuverdienstgrenzen. Diese regeln, wie viel ein Rentenbezieher zu seiner gesetzlichen Rente hinzuverdienen darf, ohne dass sich dies auf die Höhe seiner Rente auswirkt. 

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Hinzuverdienstgrenzen vor Erreichen der Regelaltersgrenze und für Erwerbsminderungsrenten

Durch das Flexirentengesetz wurde zum 1. Juli 2017 der Hinzuverdienst bei Erwerbsminderungsrenten angepasst. Anstatt der bisherigen monatlichen Hinzuverdienstgrenze gilt seither die reguläre Jahresgrenze in Höhe von 6.300 Euro.

Sozialschutz-Paket: Hinzuverdienstgrenze für 2020 angehoben

Mit dem Sozialschutz-Paket  wurde die Grenze für das Jahr 2020 rückwirkend zum 1. Januar 2020 auf 44.590 Euro angehoben.

Bei Überschreiten wird Teilrente gezahlt

Bei Überschreiten dieser Hinzuverdienstgrenze werden 40 Prozent des Betrags, der die Hinzuverdienstgrenze überschreitet, auf die Erwerbsminderungsrente bzw. Altersrente angerechnet. Diese wird dann nur noch als Teilrente gezahlt. 

Hinzuverdienstgrenzen nach Erreichen der Regelaltersgrenze

Nach Erreichen der Regelaltersgrenze ist der Hinzuverdienst für Altersrentner grundsätzlich nicht mehr eingeschränkt.