Das kommt darauf an, ob ein Beschäftigter aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend ins Homeoffice wechselt oder ob er dauerhaft im Homeoffice arbeitet und keinen Arbeitsplatz im Betrieb des Arbeitgebers mehr hat. 

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Corona-bedingtes Homeoffice

Wenn ein Beschäftigter wegen der Corona-Pandemie im Homeoffice arbeitet, liegt im sozialversicherungsrechtlichen Sinn kein echter Wechsel des Beschäftigungsortes vor. Im Regelfall tritt der Beschäftigte so auf, als wäre er vor Ort im Betrieb des Arbeitgebers tätig. Deswegen gilt das Homeoffice in diesem Fall nicht als Betriebsstätte des Arbeitgebers. Somit kommt es auch nicht zu einem Wechsel des Rechtskreises.

Dauerhaftes und ausschließliches Homeoffice

Anders kann es aussehen, wenn der Arbeitgeber die Arbeitsplätze seiner Beschäftigten dauerhaft ins Homeoffice, also an den Wohnort der Beschäftigten, verlagert und keine Arbeitsplätze im Betrieb mehr vorhält. Gilt die Wohnung des Beschäftigten dann als Beschäftigungsort, ist der Wechsel des Rechtskreises zu beachten.

Meldeverfahren: Betriebsstätte

Bitte kennzeichnen Sie im betreffenden Feld "West" bzw. "Ost", wenn die Beschäftigung in den alten bzw. in den neuen Bundesländern einschließlich Ost-Berlin ausgeübt wird. Das Feld ist wichtig für die Rentenversicherung.

Um Ihnen die Feststellung für Berlin zu erleichtern, steht Ihnen eine Übersicht Postleitzahlen Berlin (PDF, 126 kB) für West- und Ost-Berlin zur Verfügung.