Da die bisherigen Regeln zur sozialen Sicherheit weiterhin gelten, sind auch die bis zum 31. Dezember 2020 erworbenen Ansprüche in Bezug auf die gesetzliche Rentenversicherung geschützt.

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Danach können die in den Ländern zurückgelegten Beschäftigungszeiten weiterhin für Rentenansprüche zusammengerechnet werden, um die in dem jeweiligen Land erforderlichen Mindestversicherungszeiten zu erfüllen. Sind die Voraussetzungen für eine Rente erfüllt, zahlt grundsätzlich jedes Land die Leistung aus den dort zurückgelegten Zeiten.

Das EU-Recht gilt weiterhin auch für Versicherte, die bereits vor dem 1. Januar 2021 in Deutschland, einem anderen EU-Land und Großbritannien in einem Versicherungsverhältnis standen und noch immer stehen. In diesen Fällen können auch zukünftige Beschäftigungszeiten für spätere Rentenansprüche zusammengerechnet werden. Dies gilt allerdings nur, solange das Versicherungs- oder Vertragsverhältnis nicht beendet wird.

Für Versicherte, die erst ab dem 1. Januar 2021 in einem EU-Land oder dem Vereinigten Königreich rentenversichert sind, gilt ausschließlich das neue Handels- und Kooperationsabkommen. Demnach sollen ab Januar 2021 zurückgelegte deutsche und britische und auch weitere mitgliedstaatliche Zeiten der EU auch zukünftig für einen Rentenanspruch zusammengezählt werden.

Ausführliche Informationen dazu stellt die Deutsche Rentenversicherung auf ihrer Internetseite bereit.