Klinisches Risikomanagement

Klinisches Risikomanagement beschreibt die Strukturen, Prozesse, Instrumente und Aktivitäten, die Mitarbeiter in einem Krankenhaus unterstützen, medizinische, pflegerische bzw. therapeutische Risiken bei der Patientenversorgung zu erkennen und zu bewältigen.

Auf dieser Seite finden Sie die Angaben der Klinik Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München zu ihrem klinischen Risikomanagement.

Instrumente und Maßnahmen

Instrumente und Maßnahmen des klinischen Risikomanagements der Einrichtung:

  • Anwendung von standardisierten OP-Checklisten
  • Entlassungsmanagement i
  • Geregelter Umgang mit auftretenden Fehlfunktionen von Geräten i
  • Geregelter Umgang mit freiheitsentziehenden Maßnahmen i
  • Klinisches Notfallmanagement i
  • Nutzung eines standardisierten Konzepts zur Dekubitusprophylaxe (z.B. „Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege“) i
  • Präoperative, vollständige Präsentation notwendiger Befunde i
  • Präoperative Zusammenfassung vorhersehbarer kritischer OP-Schritte, OP-Zeit und erwartetem Blutverlust i
  • Regelmäßige Fortbildungs- und Schulungsmaßnahmen
  • Schmerzmanagement i
  • Standards für Aufwachphase und postoperative Versorgung i
  • Standards zur sicheren Medikamentenvergabe i
  • Strukturierte Durchführung von interdisziplinären Fallbesprechungen/-konferenzen i
  • Sturzprophylaxe i
  • Verwendung standardisierter Aufklärungsbögen
  • Vorgehensweise zur Vermeidung von Eingriffs- und Patientenverwechselungen i

Einrichtungsinternes Fehlermeldesystem

In der Einrichtung wird ein einrichtungsinternes Fehlermeldesystem eingesetzt.

Nähere Angaben zum internen Fehlermeldesystem

Nähere Angaben zum einrichtungsinternen Fehlermeldesystem der Klinik Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München.
Merkmal Angabe der Klinik
Bewertet ein Gremium die gemeldeten Ereignisse regelmäßig?
Ja,
Tagungsfrequenz: bei Bedarf.
Umgesetzte Veränderungsmaßnahmen und sonstige konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Patientensicherheit Verwendung einer Checkliste, u.a. mit Patientenidentifikation, Seitenmarkierung, Übergabe an Transportdienst (präoperativ auf Station/Ambulanz) sowie Einschleusen, Sign In, Time Out und Sign Out (im OP).

Instrumente und Maßnahmen des internen Fehlermeldesystems

Die Einrichtung gibt an, dass die folgenden Instrumente und Maßnahmen Bestandteil des internen Fehlermeldesystems sind:

  • Dokumentation und Verfahrensanweisungen zum Umgang mit dem Fehlermeldesystem liegen vor i
  • Interne Auswertungen der eingegangenen Meldungen i
  • Schulungen der Mitarbeiter zum Umgang mit dem Fehlermeldesystem und zur Umsetzung von Erkenntnissen aus dem Fehlermeldesystem i

Einrichtungsübergreifendes Fehlermeldesystem

Die Einrichtung nutzt einrichtungsübergreifende Fehlermeldesysteme:

  • CIRS AINS
    (Berufsverband Deutscher Anästhesisten und Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Bundesärztekammer, Kassenärztliche Bundesvereinigung)
  • CIRSmedical.de
    (Bundesärztekammer, Kassenärztliche Bundesvereinigung, Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin)
  • KH-CIRS
    (Deutsche Krankenhausgesellschaft, Aktionsbündnis Patientensicherheit, Deutscher Pflegerat, Bundesärztekammer, Kassenärztliche Bundesvereinigung)
Weitere Angaben:
Nähere Angaben zum einrichtungsübergreifenden Fehlermeldesystem der Klinik Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München.
Merkmal Angabe der Klinik
Wurde ein Gremium eingerichtet, welches die gemeldeten Ereignisse regelmäßig bewertet? Ja, Tagungsfrequenz: bei Bedarf.

Lenkungsgremium

Eine zentrale Arbeitsgruppe in Form eines Lenkungsgremiums bzw. einer Steuergruppe, die sich zum Thema Risikomanagement austauscht, wurde eingerichtet:
Angaben zum Bestehen einer zentralen Arbeitsgruppe der Klinik Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München zum Thema Risikomanagement.
Merkmal Angabe der Klinik
Tagungsfrequenz quartalsweise
Beteiligte Abteilungen bzw. Funktionsbereiche Ärztlicher Direktor (QM-Beauftragter der obersten Leitung); Kaufmännischer Direktor (stellv. QM-Beauftragter der obersten Leitung); Pflegedirektorin; Leitung und Mitarbeiter der Stabsstelle Qualitätsmanagement; Vertreter aus den Bereichen Pflege, Ärzte und Verwaltung; Personalrat

Verantwortliche Person

Funktion Person
Verantwortlich für das klinische Risikomanagement
Dr. med. Andrea Bernklau
Leitung Stabsstelle für Qualitäts- und Risikomanagement
Telefon: 089 - 41 40-77 04
Fax: 089 - 41 40-77 09
Mail: Andrea.Bernklau@mri.tum.de