Zentrale Fragen für die Gesundheitsförderung Studierender

Beispielsweise können mit der TK folgende Fragestellungen erörtert und aufgrund der guten Erfahrungen aus der Hochschularbeit mit den Studierenden bearbeitet werden:

  • Was wissen wir über die Gesundheit Studierender?
  • Wie können Strukturen für ein SGM praktisch umgesetzt werden? Wer sind relevante Stakeholder für das Thema?
  • Wie kann ich das Thema Projektmanagement am Beispiel Gesundheit für Studierende erfahrbar machen?
  • Welche Analyseinstrumente und Maßnahmen haben sich bewährt? Wie kann eine Evaluation aussehen?

Projektbeispiele für ein gesundes Studium

Beispiele für erfolgreiche SGM-Projekte verschiedener Hochschulen hat die TK in dem Special "Studentisches Gesundheitsmanagement"  der Deutschen Universitätszeitung (duz) zusammengefasst. Neben allgemeinen und konzeptionellen Informationen zum Thema enthält die Publikation eine Reihe von Praxisbeispielen verschiedener Hochschulen für ein nachhaltiges und effizientes SGM.

Auch hier finden Sie einige Best-Practice-Beispiele von Hochschulen, die ein "Studentisches Gesundheitsmanagement" aufbauen. Weitere Best-Practice-Projekte werden in Kürze folgen. 

Karlsruhe fördert Gesundheit durch Vernetzung

Zu den Hochschulen, die gemeinsam mit der TK Kooperationsprojekte zur Gesundheitsförderung von Studierenden umsetzen, zählt beispielsweise das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Nach dem Prinzip "Vernetzen statt Verdoppeln" erforscht, entwickelt und vernetzt das interdisziplinäre Team aus Soziologinnen und Soziologen, Gesundheits- und Sportwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern partizipativ Maßnahmen und Strukturen zur Förderung der Studierendengesundheit am KIT. Das Projekt "MyHealth" orientiert sich dabei eng an der Lebenswelt der Studierenden und dem Studienablauf. Es profitiert von der Kombination aus Communitiy Based Participatory Research (CBPR)  und den Erfahrungen des etablierten BGM am KIT.

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Campus in Kaiserslautern bietet beste Möglichkeiten für SGM

Die Technische Universität Kaiserslautern hat das SGM-Projekt, "CampusPlus" initiiert. Mit dem Projekt verfolgt sie das Ziel, das Campusleben von Beginn an mit Studierenden attraktiver zu gestalten und ein gesundes Studium zu ermöglichen. Dafür setzen die Akteure beispielsweise auf Entspannungsmöglichkeiten sowie Bewegungsangebote, die über den gesamten Campus verteilt sind. Die Universität hat zu Beginn des Projekts eine umfangreiche Online-Befragung zur Gesundheitssituation ihrer Studierenden durchgeführt, die Erkenntnisse mit den Fakultäten, Studierendenvertretungen und Dekanen diskutiert und Maßnahmen zur Verbesserung und Veränderung der Situationen eingeleitet. Eine Wiederholungsbefragung hat Aufschluss darüber gegeben, inwiefern die Maßnahmen und Veränderungen im Studienablauf wirksam sind.

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Universitäres Gesundheitsmanagement (UGM): "Healthy Campus Bonn"

Die Universität Bonn hat sich zum Ziel gesetzt, ein Universitäres Gesundheitsmanagement (UGM) für alle universitären Zielgruppen zu etablieren. Diese Aufgabe verlangt die Weiterentwicklung der inhaltlichen und strategischen Ausrichtung sowie eine intensive Arbeit an vielen universitären Schnittstellen mit der Vernetzung und Koordination universitätsinterner Akteure. Im Rahmen von Healthy Campus Bonn stützt sich der Aufbau des ganzheitlich angelegten Universitären Gesundheitsmanagements auf das Prinzip der Salutogenese und verfolgt einen Setting- bzw. lebensweltorientierten Ansatz. 
Healthy Campus Bonn bietet mit einem Universitären Gesundheitsmanagement (UGM) Studierenden und Beschäftigten die besten Voraussetzungen für ein gesundes und erfolgreiches Wirken an der Universität. 

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Leipzigs Studierende werden zu Gesundheitsexperten

Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) baut das SGM-Projekt "UND DU SO?" auf. Es zielt darauf ab, die Rahmenbedingungen der Hochschule gesundheitsförderlich zu gestalten und die Gesundheitskompetenz der Studierenden zu stärken. Zu den Angeboten für Studierende zählen Lehrangebote zum Thema Persönlichkeitsentwicklung, Eventmanagement und Selbstmanagement sowie Pausenyoga, autogenes Training oder Lauftraining. Ebenso haben Studierende die Möglichkeit, beim studentischen Improvisationstheater "Schwarzpulver" der HTWK mitzumachen oder im HTWK-Orchester Leipzig zu musizieren.

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Weitere Tipps für die Praxis und aktuelle Handlungsempfehlungen für das SGM an Ihrer Hochschule finden Sie Handlungsempfehlung zum Studentischen Gesundheitsmanagement (PDF, 2,2 MB) .