Was ändert sich durch Corona?

Ist ein rabattiertes Medikament in der Apotheke, die ein Versicherter aufsucht, nicht vorrätig, kann die Apotheke auch ein nicht-rabattiertes lagerndes Arzneimittel ausgeben. 

Wer profitiert davon?

Mit der Regelung werden Versicherte und Apotheken entlastet, da Versicherte die Apotheke kein zweites Mal aufsuchen müssen, um ein bestelltes Medikament abzuholen. Auch der Weg zu einer anderen Apotheke entfällt. So werden Personenkontakte reduziert und insbesondere ältere und vorerkrankte Patienten geschützt, die Apotheken besonders häufig aufsuchen.

Wer macht mit?

Der GKV-Spitzenverband und der Deutsche Apothekerverband hatten sich am 31. März auf die Maßnahme verständigt, sie gilt somit für alle GKV-Versicherten. Für Versicherte der TK und der anderen Ersatzkassen (BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk und HEK) galt sie bereits seit dem 18. März. Mit der SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung wurde die Maßnahme unter anderem gesetzlich verlängert. Sie gilt maximal bis zum 31. März 2021 bzw. bis die Epidemie für beendet erklärt ist.

Warum sind Rabattverträge sinnvoll?

Rabattverträge helfen dabei, Lieferengpässe zu minimieren. Durch die Verträge haben Hersteller einerseits Planungssicherheit, andererseits müssen Engpässe transparent und systematisch erfasst werden und lieferunfähige Hersteller können sanktioniert werden. Rabattverträge tragen außerdem dazu bei, die stark steigenden Arzneimittel-Ausgaben für die Versichertengemeinschaft zu reduzieren. 
 

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Aktuelle Informationen für TK-Versicherte zum Coronavirus, und wie sich und andere schützen können, gibt es auf der Übersichtsseite .