Berlin/Potsdam, 25. Oktober 2021. In Berlin und Brandenburg ist der Anteil der verordneten Antibabypillen der sogenannten neueren Generation (3. und 4. Generation) in den vergangenen Jahren leicht gesunken. Das zeigt eine Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK).

Von den jungen TK-versicherten Frauen aus Berlin, die die Pille anwenden, nutzten im Jahr 2017 noch 51 Prozent ein solches Präparat. Im vergangenen Jahr sank der Anteil leicht auf 47 Prozent. 

In Brandenburg waren es 2017 noch 58 Prozent, die eine Antibabypille der 3. oder 4. Generation verordnet bekamen. 2020 lag der Anteil bei 52 Prozent.

Präparate der 3. und 4. Generation weisen laut Studien insgesamt ein höheres Thromboserisiko auf. 

"Bei der Entscheidung, welche Pille die richtige ist, sind Ärztinnen und Ärzte die wichtigsten Ansprechpartner", sagt Susanne Hertzer, TK-Chefin in Berlin und Brandenburg. "Gemeinsam mit ihren jungen Patientinnen finden sie heraus, welches Präparat am geeignetsten ist."

Hinweis für die Redaktion

Mehr Informationen über die Antibabypille gibt es auf pille.tk.de . Die TK hat Routinedaten ihrer Versicherten bis 19 Jahren beziehungsweise ab 2019 bis 21 Jahren ausgewertet: Seit Frühjahr 2019 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen bis zum vollendeten 22. Lebensjahr die Kosten für rezeptpflichtige Verhütungsmittel wie die Antibabypille.