Bremen, 4. November 2021. 2020 bekamen 42,6 Prozent der jungen TK-versicherten Pillenanwenderinnen im Land eine Antibabypille der sogenannten neueren Generation (3. und 4. Generation) verordnet. Damit ist Bremen bundesweit Schlusslicht. Im positiven Sinne, denn Präparate der 3. und 4. Generation weisen laut Studien insgesamt ein höheres Thromboserisiko auf.

Höheres Thromboserisiko

"Bei der Entscheidung, welche Pille am besten geeignet ist, sind die Ärztinnen und Ärzte die wichtigsten Ansprechpartner. Gemeinsam mit ihnen sollten Risiken besprochen und abgewogen werden", sagt Inga Heinrich, Sprecherin der TK-Landesvertretung Bremen. 

Hinweis für die Redaktion

Mehr Informationen über die Antibabypille gibt es auf pille.tk.de . Die TK hat Routinedaten ihrer Versicherten bis 19 Jahren beziehungsweise ab 2019 bis 21 Jahren ausgewertet: Seit Frühjahr 2019 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen bis zum vollendeten 22. Lebensjahr die Kosten für rezeptpflichtige Verhütungsmittel wie die Antibabypille.