Hamburg, 3. Juli 2020. TK-Vorstandsvorsitzender Dr. Jens Baas zum Beschluss des Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG): "Mit dem Patientendaten-Schutz-Gesetz steht das Grundgerüst für die elektronische Patientenakte. Das Gesetz enthält die wichtigen Säulen, die die Kassen für die Entwicklung der Akte dringend benötigen. Es ist nun festgelegt, wie die Zugriffsberechtigung für Ärzte in Zukunft funktionieren wird, welche Daten zur Freigabe ausgewählt werden können und wie die Akte mit anderen digitalen Services vernetzt werden kann." 

"Das PDSG ist der Startschuss für die digitale Transformation im deutschen Gesundheitswesen. Es schafft die Grundlage für die Vernetzung von Patienten, Ärzten, Krankenhäusern, Apothekern und Therapeuten. Die Pandemie hat uns noch einmal vor Augen geführt, wie wichtig valide und strukturierte Gesundheitsinformationen sind, um Krankheiten zu bewältigen, aber besonders auch für die Prävention. Mit Tools wie der elektronischen Patientenakte und der Möglichkeit des schnellen und sicheren Datenaustauschs zwischen Ärzten und Patienten sind wir in Zukunft für solche Situationen noch besser gerüstet."

"Das Gesetz regelt die letzten offenen Punkte zur Umsetzung des größten digitalen Vorhabens im deutschen Gesundheitssystem nächstes Jahr - der elektronischen Patientenakte. Darin können Patienten alle Daten rund um ihre Gesundheit speichern und Informationen mit ihren Ärzten teilen. In vielen Nachbarländern sind Patientenakten in der Versorgung bereits fest verankert. Ich bin froh, dass wir jetzt endlich auch in Deutschland vorankommen und digitale Angebote etablieren."