Die Digitalisierung ist auch in der Gesundheitswirtschaft das bestimmende Thema. Neben spannenden Einblicken in die telemedizinische Versorgungsrealität im Partnerland Schweiz konnten sich die Konferenzteilnehmer auch lebhafter Diskussionen zur elektronischen Gesundheitsakte und dem Fernbehandlungsverbot erfreuen. Bereits das diesjährige Motto der Konferenz: "#Gesundheit 2018 - Schöne neue Welt?" signalisierte, dass in den verschiedenen Foren nicht nur Digitalisierungsjünger, sondern auch Bedenkenträger zu Wort kommen. Als bundesweite Konferenz mit mehr als 600 Teilnehmern bot die Veranstaltung Expertinnen und Experten aus den verschiedensten Bereichen des Gesundheitswesens die Möglichkeit zum fachlichen Austausch.

Konferenztalk: Wann profitieren Patienten von Innovationen?

Am ersten Konferenztag begrüßte der Präsident der Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft, Prof. Marek Zygmunt die Gäste. Direkt im Anschluss erhielten die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig und die Schweizer Botschafterin, Christine Schraner Burgener das Wort. Nach der Eröffnungsveranstaltung erwarteten die geladenen Gäste zahlreiche Diskussionsrunden mit TK-Beteiligung. 

Den Beginn machte die Leiterin der TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern, Manon Austenat-Wied in der Podiumsrunde zur Innovationsförderung in der medizinischen Versorgung. Gemeinsam mit dem Landesminister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, Harry Glawe, dem Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin der Universitätsmedizin Rostock, Prof. Altiner und weiteren Akteuren aus der Gesundheitswirtschaft des Landes diskutierte die Landeschefin die Zukunftschancen innovativer Versorgungsmodelle für die Regelversorgung. Als Laboratorium und Versuchsarena ist der Innovationsfonds ein gutes Instrument. Allerdings hoffen die Akteure auf eine patientenzentrierte Weiterentwicklung des Fonds, um die erprobten Versorgungsleistungen langfristig anbieten zu können.

Ein weiteres Highlight des ersten Konferenztages bildete die Diskussion über die elektronische Gesundheitsakte aus Sicht des Patienten. Dazu diskutierte der Geschäftsbereichsleiter Versorgungsinnovation der Techniker Krankenkasse, Daniel Cardinal mit dem Bundestagsabgeordneten Dietrich Monstadt und Christian Klose von der AOK Nordost. Die TK in MV berichtete von dieser und allen weiteren Podiumsdiskussionen live via Twitter . Im direkten Vergleich mit Konkurrenzanbietern konnte der TK-Safe seine ganze Stärke ausspielen. Datensouveränität und Patientenfokus sind der Schlüssel für eine zeitgemäße und sichere elektronische Gesundheitsakte.

#Gesundheit2018 - Die Digitalisierung als Chance

Der zweite Tag der Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft stand ganz im Zeichen der Digitalisierung. Im Chat, geleitet von Fernsehmoderatorin und Medizinjournalistin Dr. Susanne Holst, sprachen Leistungserbringer, politische Entscheidungsträger und Kassenvertreter über die Entwicklungspotentiale digitaler Versorgungsstrukturen. Der Präsident der Ärztekammer Schleswig-Holstein, Dr. Bartmann, erklärte: "Das Smartphone ist das Stethoskop des 21. Jahrhunderts". Gerade die Menschen in ländlichen Regionen können von der Digitalisierung profitieren. Als Innovationsmotor für Mecklenburg-Vorpommern engagiert sich die TK intensiv für den digitalen Fortschritt. Angesichts des demografischen Wandels kann die Patientenversorgung im Land ohne Digitalisierung nicht langfristig sichergestellt werden. Die wichtigsten Informationen zur digitalen Transformation des Gesundheitswesens finden Sie in unserer digitalen Agenda für Mecklenburg-Vorpommern.