Die eigene Gesundheit in der Hosentasche

Das Besondere bei TK-Safe ist, dass es sich nicht nur um einen sicheren Speicher für alle Informationen rund um die Gesundheit handelt, auf den ausschließlich der Versicherte selbst Zugriff hat. Bei TK-Safe starten die Versicherten auf Wunsch mit einer gefüllten Gesundheitsakte. Sie können sich die Abrechnungsdaten der TK in ihre Akte laden. So bekommen sie ganz unkompliziert und schnell vollständige Historien über Medikamente, Arztbesuche, Diagnosen und Impfungen ohne die Daten manuell eintippen zu müssen. Bislang haben Patienten keinen direkten Zugriff auf ihre eigenen medizinischen Informationen und müssen Röntgenbilder und Labordaten mühsam bei verschiedenen Ärzten anfragen und zusammentragen.

Vernetzung mit 12.000 ambulanten Ärzten

Damit Versicherte schnell und unkompliziert an ihre Gesundheitsdaten kommen, sind ab sofort auch ambulante Ärzte an TK-Safe angeschlossen. Mit dem Datenaustauschdienst KV-Connect sind bundesweit 12.000 Arztpraxen mit der Akte vernetzt, sodass Dokumente wie Arztbriefe und Laborbefunde direkt von den Ärzten aus ihrer Praxissoftware in die Gesundheitsakte gesendet werden können. Die elektronische Datenübertragung mit Krankenhäusern läuft bereits seit Start des Betatests. In Niedersachsen sind bereits fünf Krankenhäuser an TK-Safe angeschlossen. 

Wann muss ich wieder zur Krebsvorsorge? 

TK-Safe wird ständig um neue Funktionen erweitert, die Nutzer beim Management der eigenen Gesundheit unterstützen. Im letzten Update wurden smarte Erinnerungen hinzugefügt, die Versicherte individuell - je nach Alter, Geschlecht und medizinischer Vorgeschichte - auf Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen hinweisen.

Neues Gesetz zur Digitalen Versorgung schafft Datenaustausch und Transparenz

Der Entwurf zum Gesetz zur digitalen Versorgung, den das Bundesgesundheitsministerium kürzlich vorgelegt hat, sieht vor, dass Krankenhäuser und Ärzte technisch anschlussbereit für die elektronische Patientenakte sein müssen. Damit bereitet das Gesetz den Boden dafür, endlich auch in Deutschland mit der elektronischen Patientenakte den in anderen Ländern selbstverständlichen Datenaustausch zu schaffen. Besonders hervorzuheben ist, dass Versicherte nun Anspruch darauf haben, dass der Arzt ihre Daten in der elektronischen Patientenakte ablegt. Damit bekommen Patienten mehr Transparenz und mehr Mitbestimmung bei ihrer Gesundheit.

TK-Safe ist bereit für die elektronische Patientenakte

Der Gesetzgeber hat festgeschrieben, dass Krankenkassen ihren Versicherten ab 2021 eine elektronische Patientenakte anbieten müssen. Die elektronischen Gesundheitsakten der Krankenkassen wie TK-Safe und die digitale Patientenakte des Bundes werden dann in ein Konzept gegossen.