München, 6. Juni 2018. Arzt, Internet, Familie und Freunde - so lautet die Reihenfolge der Informationsquellen, die die Bayern am häufigsten nennen, wenn sie sich rund um die Gesundheit informieren wollen. 84 Prozent der Befragten im Freistaat fragen ihren Mediziner, 80 Prozent das weltweite Netz und 75 Prozent Familie oder Freunde. Das ergab die Forsa-Studie "Digitale Gesundheitskompetenz 2018", die von der TK in Auftrag gegeben wurde. Auf den weiteren Plätzen folgen Apotheken und Krankenkassen, die etwa jeder Zweite als Informationsquelle angab. Mehrfachnennungen waren bei dieser Frage möglich.

Auch nutzt zwischen Main und Alpen mittlerweile jeder Dritte Gesundheits-Apps, Fitnesstracker, Pulsuhren oder Onlinecoaches. "Das zeigt, die Menschen in Bayern sind digitalen Angeboten gegenüber aufgeschlossen", sagt Christian Bredl, Leiter der TK im Freistaat. "Deshalb begrüßen sie auch das Angebot einer elektronischen Gesundheitsakte, kurz eGA, sehr." Drei Viertel der Befragten in Bayern finden eine eGA laut Studie gut oder sehr gut.

TK-Safe - die elektronische Gesundheitsakte der TK

TK und IBM Deutschland haben kürzlich mit TK-Safe eine bundesweite eGA vorgestellt. Damit können die TK-Versicherten künftig ihre Gesundheits- und Krankheitsdaten über die TK-App auf ihrem Smartphone übersichtlich und strukturiert an einem Ort speichern und selbst managen. Der Nutzer alleine hat die Hoheit über seine Daten, die bisher bei unterschiedlichen Leistungserbringern gespeichert sind.

Wer will kann sich beispielsweise seine Impfhistorie, verschreibungspflichtige Medikamente oder Übersichten über Arzt- und Zahnarztbesuche inklusive Diagnosen auflisten lassen. Die Informationen können manuell um eigene Daten ergänzt werden. Freiverkäufliche Medikamente lassen sich per Barcodescanner hinzufügen, ebenso können Arztbriefe oder Röntgenbilder hochgeladen werden.

"Der Versicherte kann mit der eGA Experte in Sachen eigener Gesundheit werden. Sie bietet mehr Transparenz, höhere Effizienz und führt zu einer besseren medizinischen Versorgung", so der bayerische TK-Chef Bredl.

Hinweis an die Redaktion

Für die Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa Anfang 2018 im Auftrag der TK einen bevölkerungsrepräsentativen Querschnitt der Erwachsenen zwischen 18 und 70 Jahren.