Hannover, 1. Juli 2021. Mit 84 Prozent findet eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland die Idee einer elektronischen Patientenakte (ePA) gut oder sehr gut. Das zeigt eine repräsentative Forsa-Umfrage der Techniker Krankenkasse (TK). Seit Anfang des Jahres können Patientinnen und Patienten bereits eine elektronische Patientenakte nutzen; von diesem Service machen bundesweit 150.000 Versicherte der TK Gebrauch - davon in Niedersachsen 13.264.

"Die flächendeckende Einführung der ePA ist der zentrale Schritt um die Digitalisierung des Gesundheitssystems voranzubringen und die gesundheitliche Versorgung zu verbessern. Versicherte erhalten dadurch Souveränität über ihre Daten. Das ermöglicht mehr Selbstbestimmung und verbessert die Patientensicherheit", erklärt Dirk Engelmann, Leiter der TK-Landesvertretung in Niedersachsen. "Wir freuen uns daher, dass sich bereits mehr als 13.000 niedersächsische TK-Versicherte für die elektronische Patientenakte entschieden haben. Das ist ein guter Start für die ePA der TK auch in Niedersachsen."

Ab 1. Juli sollen alle Vertragsärzte die Möglichkeit schaffen, die ePA in den Praxen zu nutzen und zu befüllen. Für Krankenhäuser endet die Frist zur Anbindung am 31. Dezember 2021. Die Anbindung für andere Leistungserbringer wie Physiotherapeuten, Pflegeeinrichtungen oder Vorsorge- und Rehaeinrichtungen ist freiwillig.

In der ePA können Versicherte ihre Therapie- und Behandlungsberichte, Befunde, Diagnosen, Laborergebnisse, Arztbriefe und Medikationspläne speichern und verwalten. in den Folgejahren werden weitere wichtige Funktionen ergänzt, wie das Bonusheft oder der Impfausweis.

Hinweis für die Redaktion

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat im Auftrag der TK im Januar 2021 bundesweit 2.001 Erwachsene zum Gesundheitssystem befragt. Die Befragten repräsentieren einen Querschnitt der volljährigen Bevölkerung in Deutschland.