Ulm, 5. Juni 2019. Die Agaplesion Bethesda Klinik ist als erstes Krankenhaus in Ulm mit der elektronische Gesundheitsakte "TK-Safe" der Techniker Krankenkasse (TK) vernetzt. TK-Versicherte können ab sofort auf Wunsch ihre Entlassdokumente aus der Krankenhaus-Software in ihren TK-Safe übertragen bekommen. "Wir freuen uns, gemeinsam mit der Agaplesion Bethesda Klinik Ulm das digitale Entlassmanagement auf den Weg zu bringen. So kann eine ambulante Weiterbehandlung der Versicherten schneller und gezielter erfolgen. Gerade für ältere Menschen, die oft an mehreren Krankheiten leiden und mehrere Medikamente einnehmen müssen, ist das von Vorteil", sagt Andreas Vogt, Leiter der TK-Landesvertretung Baden-Württemberg.

TK-Safe schafft Transparenz und Mehrwert für Patienten

Die Agaplesion Bethesda Klinik Ulm sieht in TK-Safe eine Möglichkeit, die Behandlungsqualität zu verbessern: "Nun können alle unsere TK-versicherten Patienten TK-Safe benutzen und dadurch ihrer behandelnden Ärztin oder ihrem behandelnden Arzt einen Einblick in alle erforderlichen Gesundheitsinformationen, wie verordnete Medikamente oder Impfungen, geben. Das schafft Transparenz und bietet einen echten Mehrwehrt für unsere Patienten sowie unsere Ärzte", sagt Professor Dr. Michael Denkinger, ärztlicher Direktor des Krankenhauses.  

TK-Safe ist bereit für die elektronische Patientenakte

Auch der Gesetzgeber unterstützt das Vorhaben einer digitalen Akte für Versicherte. Er hat festgeschrieben, dass bis spätestens 2021 allen gesetzlich Versicherten eine elektronische Patientenakte zur Verfügung gestellt werden muss. Die elektronischen Gesundheitsakten der Krankenkassen wie TK-Safe und die digitale Patientenakte des Bundes werden dann in ein Konzept gegossen. "Damit ist Dynamik in das Thema gekommen. Die Aktenlösungen werden nun endlich standardisiert, Daten können leichter vernetzt werden. Wir sind mit TK-Safe bereit für 2021", so Vogt.

Versicherter ist Souverän seiner Daten

Gemeinsam mit der IBM Deutschland GmbH hat die TK die elektronische Gesundheitsakte TK-Safe entwickelt. TK-Versicherte können damit auf Wunsch medizinisch relevante Daten wie Medikamente, Diagnosen oder Laborbefunde an einem Ort speichern und selbst managen. Die Versichertendaten werden von IBM Deutschland und der TK dreifach gesichert. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung sorgt dafür, dass die Akte ausschließlich auf einem registrierten Smartphone mit dem persönlichen Passwort innerhalb der TK-App eingesehen werden kann. Die Daten liegen auf einem Server in Frankfurt am Main. Gleichzeitig werden sie Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Das bedeutet, dass ausschließlich der Nutzer auf seinem Smartphone die entschlüsselten Informationen sehen kann. Er selbst entscheidet, wem er welche Daten zukommen lässt.

Hinweis für die Redaktionen

Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der TK informieren sich zwei Drittel der Befragten in Baden-Württemberg im Internet zu Gesundheitsthemen. Drei Viertel der befragten Menschen finden die Idee einer eGA gut oder sehr gut. Derzeit nutzen mehr als 160.000 Versicherte TK-Safe. Täglich kommen 1.000 neue Nutzer dazu. 

Weitere Informationen zu TK-Safe gibt es auf www.tk.de (Suchnummer 2028798).