Gerade im Gesundheitswesen entwickeln sich vielfältige innovative Ansätze, die das Potenzial haben, die Qualität der medizinischen Versorgung zu verbessern. Um die Nutzer zukünftiger Angebote zu schützen und Vertrauen zu schaffen, braucht es noch vor Eintritt der digitalen Medizinprodukte in den Gesundheitsmarkt zuverlässige Prüfmechanismen. Damit digitaler Fortschritt nicht unnötig verzögert wird und Patienten schnellstmöglich einen sicheren Zugang zu den Vorteilen der Digitalisierung im Gesundheitswesen erhalten, müssen diese Mechanismen möglichst unkompliziert sein.

Die TK fordert deshalb unter anderem für die Zulassung digitaler Medizinprodukte eine verpflichtende Selbstauskunft und deren unkomplizierte Erprobung über Selektivverträge. Um die Einführung von digitalen Medizinprodukten zu beschleunigen, sollen Krankenkassen die Möglichkeit erhalten, Selektivverträge auch außerhalb des Fach- und Sektorenübergriffes oder ohne Arztbeteiligung zu vereinbaren. Dazu bietet es sich an, ein Innovationsbudget für diejenigen Innovationen mit hinreichendem Potential zur dauerhaften Aufnahme in die Versorgung vorzusehen. Ist der Nutzen der digitalen Medizinprodukte belegt, sollen diese zudem einen noch schnellerer Zugang in die flächendeckende Versorgung erhalten. 

TK-Vorstand Thomas Ballast bloggt auf #WirTechniker zu digitalen Innovationen.

TK-Position: Digitale Innovationen in der Regelversorgung etablieren

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