Hamburg, 12. Dezember 2019. In Hamburg erkranken jährlich rund 10.000 Menschen an Krebs. Das zeigen Daten des Hamburger Krebsregisters. Mit der Diagnose "Krebs" stellen sich Betroffene viele offene Fragen: Was bedeutet die Erkrankung für mich? Welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Oder: Wie spreche ich über meine Erkrankung? Der neue Online-Kurs "Leben mit Krebs" der Techniker Krankenkasse (TK) möchte Betroffene in dieser schwierigen Lebenssituation unterstützen und bietet Informationen und praktische Übungen, die den Alltag mit einer Krebserkrankung erleichtern können.

"Das neue Online-Angebot steht jederzeit, unkompliziert und unabhängig von Zeit und Ort zu Verfügung", sagt Maren Puttfarcken, Leiterin der TK-Landesvertretung Hamburg. Der Kurs ist in neun Kapitel unterteilt, die sich unter anderem mit Themen wie Entstehung, Diagnose und Stadien der Erkrankung oder Therapiewegen, Symptomen und Nebenwirkungen beschäftigt.

Im Fokus: Brustkrebs, Darmkrebs und Prostatakrebs

Zu den in Deutschland am häufigsten diagnostizierten Krebsarten gehören Brustkrebs, Darmkrebs und Prostatakrebs. Daher richtet sich das Angebot vor allem an Patientinnen und Patienten mit einer solchen Diagnose. "Ein besonderes Merkmal des Kurses ist, dass auch die physische und mentale Gesundheit angesprochen wird", so Puttfarcken. Die Teilnehmenden erhalten auch Informationen zur positiven Wirkung von Sport- und Bewegungstherapien sowie Hinweise zur gesunden Ernährung, um das eigene Wohlbefinden zu stärken. Puttfarcken: "Darüber hinaus gibt es ein Gesprächstraining, das die Betroffenen dabei unterstützt, schwierige Gespräche zum Beispiel mit Arbeitskollegen, dem Partner oder Kindern zu führen."

Hinweis für die Redaktion

Der neue Online-Kurs "Leben mit Krebs" wurde gemeinsam von der Techniker Krankenkasse (TK) in Kooperation mit Prof. Dr. Volker Heinemann, Direktor des Krebszentrums CCC-München, und Prof. Dr. Martin Halle, Ärztlicher Direktor des Zentrums für Prävention und Sportmedizin am Klinikum der Technischen Universität München, entwickelt. Er steht auch Erkrankten offen, die nicht bei der TK versichert sind.