Berlin/Potsdam, 2. Februar 2020. In Berlin und Brandenburg erkranken jährlich rund 27.000 Menschen an Krebs. Das zeigen Daten des Klinischen Krebsregisters Brandenburg und Berlin, auf die die Techniker Krankenkasse (TK) anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar hinweist.

Übungen erleichtern den Alltag

Die TK unterstützt an Krebs Erkrankte jetzt auch mit einem Online-Kurs. Dieser bietet Informationen und Übungen, die den Alltag mit einer Krebserkrankung erleichtern können. Er steht auch Erkrankten offen, die nicht bei der TK versichert sind.

"Der Kurs bietet die Möglichkeit, sich in Ruhe und nach eigener Zeiteinteilung mit Themen wie Entstehung, Diagnose, Therapiewegen, Symptomen und Nebenwirkungen zu beschäftigen", sagt Susanne Hertzer, Leiterin der TK-Landesvertretung in Berlin und Brandenburg. "Er ist konzipiert als eine Ergänzung zu den Gesprächen, die Betroffene vor, während und nach der Therapie mit Ärzten und anderen Patienten führen." 

Informationen zu Sport und Ernährung

Die Teilnehmenden erhalten auch Informationen zur positiven Wirkung von Sport- und Bewegungstherapien sowie Hinweise zur gesunden Ernährung. Außerdem gibt es ein Kapitel mit Hilfestellungen für schwierige Gespräche: Wie informiere ich meine Partnerin bzw. meinen Partner, meine Kinder oder meine Kolleginnen und Kollegen? Das Online-Angebot ist jederzeit auf dem PC, Tablet oder Smartphone abrufbar. 

Schwerpunkt: Brustkrebs, Darmkrebs und Prostatakrebs

Zu den in Deutschland am häufigsten diagnostizierten Krebsarten gehören Brustkrebs, Darmkrebs und Prostatakrebs. Auf sie entfallen rund 40 Prozent aller Krebsneuerkrankungen. Daher richtet sich das Angebot vor allem an Patientinnen und Patienten mit einer solchen Diagnose. 

Hinweis für die Redaktion

Der Online-Kurs "Leben mit Krebs" ist von der TK in Kooperation mit Prof. Dr. Volker Heinemann, Direktor des Krebszentrums CCC-München, und Prof. Dr. Martin Halle, Ärztlicher Direktor des Zentrums für Prävention und Sportmedizin am Klinikum der Technischen Universität München, entwickelt worden. Der Jahresbericht 2018 des Klinischen Krebsregisters Brandenburg und Berlin ist im Internet veröffentlicht.