Bei einer Krankschreibung muss der Versicherte einen Ausdruck der ärztlichen Bescheinigung an seine Kasse weiterreichen und einen Ausdruck bei seinem Arbeitgeber abgeben. Die Information an die Krankenkasse soll laut dem Entwurf des Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) ab dem 1. Januar 2021 elektronisch erfolgen. Die TK fordert, dass der Gesetzgeber auch den Ausdruck für den Arbeitgeber streicht und der Arbeitgeber des Versicherten per ärztlichen Knopfdruck über die Krankschreibung informiert wird. Im Rahmen eines Pilotprojekts hat die TK das Verfahren bereits in der Praxis getestet. Durch rechtliche Hürden sind dafür allerdings sehr aufwändige Einzelvereinbarungen zwischen Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Krankenkasse notwendig. Die TK fordert den Gesetzgeber deshalb auf, die Gesetze so zu ändern, dass die Kassen regelhaft dem Arbeitgeber digital übermitteln darf. Die Einzelvereinbarungen könnten dadurch entfallen.

TK-Position: Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung digital übermitteln

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TK-Position: Digitales Versorgungsgesetz

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Elek­tro­ni­sche Arbeits­un­fä­hig­keits­be­schei­ni­gung (eAU)

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 Der Arzt übermittelt mit nur einem Klick im Praxisverwaltungssystem die Krankmeldung an die TK. Die Arbeitgeber fordern dann die Daten der Krankmeldung bei der TK elektronisch ab - dabei erfahren sie nichts von der Diagnose. Der Versicherte meldet sich lediglich telefonisch beim Arbeitgeber krank.

Thomas Ballast, stellvertretender TK-Vorstandsvorsitzender, bloggt auf #WirTechniker zur elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.

Digitalisierung leben und voranbringen

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Schneller, effizienter und transparenter - die Chancen der Digitalisierung sind vielfältig und ständig im Wandel. Wie sie für das Gesundheitswesen konkret genutzt und ausgestaltet werden können, zeigen die Vorschläge der TK .