Bremen, 27. Januar 2022. Viele Frauen wünschen sich eine Geburt mit guter Unterstützung durch ihre Begleitperson(en), Hebammen und Ärztinnen und Ärzte. Die Berücksichtigung der eigenen Wünsche ist wichtig, damit die Geburt sicher verläuft. Das Projekt TeamBaby hat als Ziel, eine gute und effektive Kommunikation in der Geburtshilfe zu fördern. Wichtiger Bestandteil ist dabei, alle wichtigen Informationen zu berücksichtigt und Missverständnisse auszuräumen. Die Techniker Krankenkasse (TK) ist, neben dem Universitätsklinikum Frankfurt, dem Universitätsklinikum Ulm und dem Aktionsbündnis Patientensicherheit, Partner in dem Projekt.

Im Rahmen dieses Forschungsprojektes wurde eine kostenlose App entwickelt, die bereits über 300 werdende Mütter, Partnerinnen und Partner genutzt haben.

Das Herzstück der TeamBaby-App stellen neun Übungseinheiten dar. Außerdem haben werdende Eltern die Möglichkeit, ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen zur Geburt ihres Kindes festzuhalten.

Jetzt geht es darum, die App noch besser an die Wünsche sowie Ängste werdender Eltern anzupassen. Deshalb sind Interessierte herzlich zu einem digitalen Workshop der Jacobs University Bremen eingeladen.

Volljährige Schwangere können dazu einfach eine E-Mail an TeamBaby@jacobs-university.de schreiben oder unter Tel. 0421 - 200-4723 anrufen.

Weitere Informationen sind erhältlich unter TeamBaby-App der Jacobs University.

Hinweise zur Teilnahme

Die Teilnahme an dem 3-stündigen Workshop ist freiwillig und für Schwangere ab 18 Jahren möglich. Außerdem sollte ein Zugang zu einem internetfähigen Mobiltelefon, Tablet oder PC bestehen.

Es werden keine Daten erfasst, die einen Rückschluss auf eine konkrete Organisation oder Person ermöglichen. Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich noch bis Ende März für den Workshop anmelden. Die Teilnahme wird mit 12 Euro pro Stunde vergütet.

Die überörtliche Leitung (Konsortialführung) hat die Gesundheitspsychologin Frau Prof. Dr. Sonia Lippke der Jacobs University Bremen mit ihrem Team übernommen. Sie kooperieren dabei mit den Kliniken für Geburtshilfe in Frankfurt und Ulm, dem Aktionsbündnis für Patientensicherheit in Berlin und der Techniker Krankenkasse.