Wie schaffen wir es, den Begriff E-Health und die Bedeutung von E-Health-Angeboten Menschen näher zu bringen, die sich mit digitalen Gesundheitsangeboten bislang erst wenig auseinandergesetzt haben? Unsere Antwort: Wir zeigen in unserem Film Beispiele, wie in Hessen mit digitaler Hilfe bereits heute erfolgreich Leben gerettet und Menschen versorgt werden sowie der Alltag von Ärzten und Patienten erleichtert wird.

Dass digitale Entwicklungen im Gesundheitswesen nützlich und wertvoll sind, davon sind auch unsere prominenten Film-Protagonisten überzeugt: Schauspieler Samuel Koch sowie Tennisspielerin und Sportmoderatorin Andrea Petkovic. Sie erzählen von ihren Erfahrungen und dem Mehrwert, den sie in E-Health-Angeboten sehen. Den Blick auf ein digitales Gesundheitswesen von Akteuren, die sich professionell damit beschäftigen, schildern Hessens Sozialminister Kai Klose, der Geschäftsführer der Hessischen Krankenhausgesellschaft, Prof. Steffen Gramminger, der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, Frank Dastych, sowie Dr. Barbara Voß, Leiterin der TK-Landesvertretung Hessen.

"eHe­alth" in Hessen

E-Health in Hessen - Beispiele, was  man sich unter E-Health-Angeboten vorstellen kann und wo diese in Hessen bereits zum Einsatz kommen.

 

Leben retten

Wie Menschen im Notfall schnell Hilfe bekommen bzw. anfordern können, gerade wenn sie selbst nicht exakt bestimmen können, an welchem Standort sie sich gerade befinden, gelingt mit dem neuen digitalen Ortungssystem "Emergency Eye", das gerade im Lahn-Dill-Kreis getestet wird. Gestattet der Betroffene dem Rettungsdienst, auf sein Smartphone zuzugreifen, ist es für die Mitarbeiter in der Leitstelle möglich, das Handy rasch zu orten und so den Rettungswagen an Ort und Stelle zu schicken. Gleichzeitig haben die Mitarbeiter in der Leitstelle die Möglichkeit, sich auch auf die Handykamera des Anrufers zu schalten, um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen und den Anrufer in Sachen Erste Hilfe zu beraten. Im Rettungswagen unterstützt dann die Software IVENA dabei, die richtige Klinik für den speziellen Notfall zu ermitteln.

Wir erleben gerade einen ungeheuren Schwung in Sachen Digitalisierung. Diesen Schwung wollen wir mitnehmen, für eine noch bessere Versorgung der Versicherten in Hessen. Dr. Barbara Voß, Leiterin der TK-Landesvertretung Hessen

Menschen versorgen

Was das Projekt Babybe am Frankfurter Universitätsklinikum für die Versorgung Frühgeborener leisten kann, stellen wir ebenfalls in unserem Film #eHealthinHessen vor. Mit Babybe bleiben die schutzbedürftigen Babys im Brutkasten mit ihren Eltern verbunden: Atembewegung, Herzschlag und die Stimmen von Mutter und Vater werden auf eine digital gesteuerten Gelmatratze übertragen, auf der das Baby liegt. Die Technik kann eine liebevolle Berührung nicht ersetzen, simuliert aber die Anwesenheit von Mutter und Vater. So können die Frühchen, auch wenn sie die ersten Lebenswochen überwiegend im Inkubator verbringen müssen, die Geborgenheit der Eltern spüren.

Alltag erleichtern 

Die Videosprechstunde erspart Wege und damit zugleich Zeit. Davon können Menschen aller Altersklassen profitieren. Dr. Susanne Springborn, Hausärztin in Wiesbaden, zeigt in unserem Film, wie sie die Videosprechstunde in ihrer Praxis einsetzt. Mittlerweile sind über 2.400 Ärzte und mehr als 2.100 Psychotherapeuten in Hessen mit ihren Patienten im Videoaustausch, und es werden immer mehr. Das Angebot erleichtert vielen Patienten den Alltag, so auch Samuel Koch, der sich kaum vorstellen kann, auf die digitale Kommunikation mit seinen Ärzten zu verzichten.

Samuel Koch

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Der Schauspieler braucht den Menschen, aber die Digitalisierung unterstützt seine Versorgung und erleichtert seinen Alltag.

Elektronische Patientenakte

Der sichere Austausch von Gesundheitsdaten ist ein zentrales Element, wenn es um E-Health-Anwendungen geht. Ob es Laborbefunde, Diagnosen, Medikamente oder Röntgenaufnahmen sind, die elektronische Patientenakte (ePA) führt alle wichtigen Informationen zusammen. Die Versorgung wird dadurch sicherer. Die ePA ist damit ein Gewinn für Ärzte und Versicherte.

Andrea Petkovic

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Die Tennisspielerin und Sportmoderatorin schwört auf einen weltweit reibungslosen Informationsaustausch zwischen Ärzten, wenn es um ihre Gesundheitsdaten geht.

E-Health vorantreiben

Gemeinsam mit starken Partnern aus Gesundheitswesen, -politik und -wirtschaft möchte die TK in Hessen das digitale Gesundheitswesen voranbringen. Unser Film ist ein kleiner Baustein, der dazu beiträgt, sich mit dem Thema E-Health auseinanderzusetzen und die Digitalisierung im Gesundheitswesen begreifbar zu machen. 

Das große Thema E-Health packt die TK in Hessen zudem jedes Jahr in Frankfurt beim "eHealth-Kongress Rhein-Main und Hessen" an, und zwar als gemeinsamer Veranstalter mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, der gesundheitswirtschaft rhein-main e. v. sowie der Industrie- und Handelskammer Hessen innovativ. Wir sind gespannt, welche Entwicklungen sich bis zum kommenden Kongress auftun.