Im "Future Panel by TK - Künstliche Intelligenz in der Medizin: Was ist heute und morgen möglich?" stellen Experten vor, wie sie Künstliche Intelligenz (KI) in Forschung und Praxis einsetzen. Wie KI in der Chirurgie Operationsergebnisse verbessert, in der Radiologie treffsicher Tumore diagnostiziert und seltene Erkrankungen erkennt. Mit Experten aus Medizin, Informatik und Versorgungsmanagement diskutieren wir darüber, wie KI das Gesundheitswesen umgestalten wird und wie wir alle von diesem Fortschritt in der Medizin profitieren können.

Künstliche Intelligenz - was verbirgt sich dahinter?

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Dr. Tobias Müller ist Leiter der Stabsstelle "Digitale Transformation" der Rhön-Klinikum AG. Der Arzt und Wirtschaftsinformatiker erklärt in seinem Vortrag im "Future Panel by TK" beim eHealth-Kongress, was KI eigentlich bedeutet und wo wir mit KI in der Medizin heute stehen. Mit seiner Einführung erlangen die Besucher des TK-Forums ein gemeinsames Grundverständnis für KI in der Medizin. 

Diagnostik dank Datenanalyse

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Seltene und unerkannte Erkrankungen sind sein Spezialgebiet: Prof. Jürgen Schäfer, auch bekannt als deutscher "Doctor House". Der Internist leitet das Zentrum für unerkannte und seltene Erkrankungen am Uni-Klinikum Marburg. Schäfer erläutert, das Potential von KI für die Diagnostik.  
In konkreten Beispielen zeigt er auf, wie mit Computerunterstützung komplexe Erkrankungen erkannt und Leiden gelindert werden können. Und trotzdem: Ohne leibhaftige Kolleginnen und Kollegen  geht es nicht. Die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine ist unabdingbar.



Wenn der Computer das Risiko erkennt

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Prof. Stefanie Speidel, forscht am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Dresden unter anderem zu KI-Assistenz-Systemen im Operationssaal. Sie erklärt, wie KI den Arzt potentiell dabei unterstützen kann, bessere Operationsergebnisse zu erzielen. Zum Beispiel, weil das System während der Operation bei auftretenden Komplikationen zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Infos liefert. Sie erklärt, was von ihrer Arbeit bereits technisch umsetzbar ist und welche Herausforderungen damit auf Kliniken zukommen.

Der Algorithmus sieht etwas, was du nicht siehst

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Dr. Felix Nensa ist Radiologe und Oberarzt am Uni-Klinikum Essen. Er leitet dort die Arbeitsgruppe für Künstliche Intelligenz am Institut für "Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie". Nensa referiert über die Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz in der Radiologie am Beispiel der Diagnostik von Tumoren. Durch Algorithmen, die winzigste Auffälligkeiten im radiologischen Bild erkennen, können Ärzte noch zuverlässiger diagnostizieren.

KI als Chance für die Versorgung

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Was sich die Techniker Krankenkasse (TK) von KI im Gesundheitswesen verspricht, erklärt Klaus Rupp. Als Fachbereichsleiter Versorgungsinnovation und Versorgungsmanagement bei der TK beschäftigt er sich mit KI-basierten Projekten in der Diagnostik, der Therapie und der personalisierten Medizin. KI soll im Dienst der Ärzte und der Patienten stehen, deshalb ist es wichtig, KI in das Gesundheitssystem zu integrieren.

Können Kliniken KI salonfähig machen?

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Prof. Steffen Gramminger ist Geschäftsführer der Hessischen Krankenhausgesellschaft (HKG) e.V. und zuständig für die Schwerpunkte Medizin, Qualität und Finanzierung. Seit 2000 beschäftigt sich der Mediziner in verschiedenen Positionen mit dem Medizinmanagement, zuvor arbeitete Gramminger mehrere Jahre als Arzt in unterschiedlichen Krankenhäusern. Die vielen Daten, die in Kliniken gesammelt werden, bergen für KI-basierte Anwendungen besondere Möglichkeiten. Ob er und seine Kollegen dies auch so sehen? Wir sind gespannt.


Programm eHealth-Kongress Rhein-Main und Hessen

Aktuelles zum Kongress auf Twitter unter #eHealthFFM19