HAL. Marvin. C-3PO. Diese drei sind das Beste aus den Sechzigern, Siebzigern und Achtzigern, wenn es um Künstliche Intelligenz geht. Sie haben uns gezeigt, was passiert, wenn Computer und Roboter anfangen zu denken. Wenn sie sich ständig weiterentwickeln. Wenn sie plötzlicher heller im Kopf oder auf der Festplatte sind als die schlauesten Menschen.

HAL 9000 machte den Anfang. Der Supercomputer aus Stanley Kubricks Film "2001 - Odyssee im Weltraum" zeigt uns gleich mal die Gefahren der KI. Auf dem Weg zum Jupiter dreht HAL durch, sieht seine menschlichen Mitreisenden als Feinde, übernimmt die Macht und tötet sogar. Unser Fazit dieser Superhirn-Eskapaden: "KI? Nein, danke!"

Dann kam Marvin. Der Androide reist in Buch, Serie und Film "Per Anhalter durch die Galaxis". Marvin, ein Roboter der KI-Spitzenklasse, ist schwer deprimiert. Mit einem Gehirn von der Größe eines Planeten langweilt er sich an Bord des Raumschiffs "Herz aus Gold", weil er ständig unterfordert ist. Marvin ist ein gnadenloser Zyniker, aber auch eine Seele von Roboter, der das Universum zu einem schöneren Ort macht. Unser Fazit: "KI kann so menschlich sein.

Weltruhm im Doppelpack

Den größten Weltruhm auf der KI-Bühne heimste C-3PO aus "Star Wars" ein - gemeinsam mit seinem Droiden-Freund R2-D2. In mittlerweile acht Kino-Episoden zeigen der furchtsame Anti-Held C-3PO und sein heldenhafter kleiner Kumpel R2-D2, wie KI in brenzligen Situationen Leben rettet. Diesen Robotern ist es zu verdanken, dass die menschlichen "Star Wars"-Helden größtenteils bei guter Gesundheit ihre Abenteuer bestehen. Unser Fazit: "KI hilft viel."  

Bücher und vor allem Filme haben unsere Vorstellung von Künstlicher Intelligenz geprägt. Richtig doll überrascht wären wir deswegen nicht, wenn uns morgen ein humanoider Roboter im Berliner Regierungsviertel ansprechen und um eine Partie Schach bitten würde. Die wahren Helden der KI aber treffen wir nicht auf der Straße. Sie sind verborgen in Algorithmen, denen Wissenschaftler beibringen, Krankheiten genauer zu diagnostizieren oder die passgenaue Therapie zu finden. Was sie so menschlich macht, sind ihre Erfolge. 

KI kann gesund machen. Aber was ist mit HAL, dem durchgeknallten Supercomputer aus dem Film "2001"? Eine extreme Fiktion, klar, aber eine beängstigende. Unser Fazit: "KI und Ethik sind das Traumpaar der Zukunft."