Vom 12. bis 15. November 2018 konnten die Besucher "Virtual Surgery Intelligence" live erleben, zuschauen wie Assistenzroboter "Pepper" bei der Pflege hilft, erfahren, wie künstliche Intelligenz die klinische Diagnostik revolutioniert und warum Estland Best Practise-Land für digitale Innovationen ist.

1. Tag: Perspektiven - Digitalisierung - Finanzierung: Gesundheit im Wandel

In der politischen Auftaktrunde diskutierten der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) und Dr. Jens Baas, Vorsitzender des Vorstands der TK, über die Zukunft des Gesundheitswesens. Welche "Entwicklungen im digitalen Zeitalter" noch möglich sind, erläuterte der Digital-Unternehmer und ehemalige Google Deutschland-Chef Christian Baudis in seinem Impulsreferat. Im anschließenden Dialog mit Dr. Baas schauten die beiden auf das "Digitale Gesundheitswesen der Zukunft". Das viertägige TK-Forum als Plattform für die Player in der Gesundheitsversorgung fand im Rahmen der MEDICA 2018 vom 12. bis 15. November 2018 statt - veranstaltet von der Messe Düsseldorf und der TK-Landesvertretung Nordrhein-Westfalen (NRW).

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Karl-Josef Laumann und Dr. Jens Baas

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Christian Baudis und Dr. Jens Baas

Über die "Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung ab 2019" diskutierten am Nachmittag Prof. Wolfgang Greiner (Universität Bielefeld) und Prof. Volker Möws (TK). Die letzte Runde widmete sich dem Thema "Gestaltung der zukünftigen Gesundheitspolitik" mit den Bundestagsabgeordneten Maria Klein-Schmeink (Die Grünen), Karin Maag (CDU/CSU) und Dirk Heidenblut (SPD). "Wir sind überzeugt, dass unser Forum auch in diesem Jahr wieder als zentrale Informationsbörse für die Gesundheitsbranche dient", so Barbara Steffens, Leiterin der TK-Landesvertretung NRW im Voraus.

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Dirk Heidenblut, Maria Klein-Schmeink, Karin Maag

2. Tag: SMITH und ADA und Health-i - Innovationen im Blickpunkt

Der zweite Tag begann mit der Präsentation von "SMITH - Smart Medical Information Technology for Healthcare" von Prof. Gernot Marx (Uniklinik RWTH Aachen). Anschließend präsentierte Dr. Martin Hirsch seine App "ADA", die Künstliche Intelligenz und medizinisches Wissen für die Nutzer vereint. Es folgte eine Diskussionsrunde zum Thema "Digitale Vernetzung im Gesundheitswesen" mit Thomas Ballast (stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der TK), Dr. Thomas Kriedel (KBV), Dr. Markus Horneber (Agaplesion gAG) und Siegmar Nesch (AOK Baden-Württemberg). Über die Perspektiven des Innovationsfonds diskutierten dann: Prof. Holger Pfaff (Universität zu Köln), Christian Flügel-Bleienheuft (Agentur Dt. Ärztenetze Berlin) und Michael Welter (GKV Spitzenverband). Um die gesundheitsökonomischen Erwartungen an Innovationen kümmern sich Prof. Ferdinand Gerlach (Uni Frankfurt /M.) und Prof. Jürgen Wasem (Uni Duisburg-Essen) - beide Mitglieder im Sachverständigenrat - sowie Oliver Lehmkühler (Cluster InnovativeMedizin.NRW). Mit den besten Ideen und innovativsten Köpfen der "Health-i" Initiative 2018 endete der zweite Tag.

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Dr. Martin Hirsch 

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Thomas Ballast, Moderator Jürgen Zurheide, Dr. Thomas Kriedel, Siegmar Nesch und Dr. Markus Horneber

3. Tag: Notfallversorgung und Pflege und "Pepper" stellt sich vor

Mit jeweils drei Panels standen die Themen "Notfallversorgung" und "Pflege" im Mittelpunkt des dritten Tages. Visuelles Highlight war der Auftritt von "Pepper", dem Assistenzroboter für die Pflege, entwickelt von Dr. Rainer Wieching und seinem Team an der Universität Siegen. Zu Beginn präsentierte Dr. Stefan Beckers (Rettungsdienst Stadt Aachen) ein funktionierendes Telenotarztsystem, bevor es um die "Zukunft der Notfallversorgung in NRW" ging. Den Impuls für die Runde mit Matthias Blum (KGNW), Dr. Gerhard Nordmann (KVWL) und Dirk Ruiss (vdek NRW) gibt der Hamburger Notfallkoordinator Dr. Ulrich Meyer-Runge (Uniklinik Eppendorf). Unter Moderation von Barbara Steffens (TK) diskutierten anschließend die beiden Bundestagsabgeordneten Maria Klein-Schmeink (Die Grünen) und Dirk Heidenblut (SPD) mit Helmut Watzlawik (MAGS NRW), welcher politische Handlungsbedarf in der Notfallversorgung besteht. Die aktuellen Probleme im Pflegebereich wie Ausbildung, Finanzierung und Personalschlüssel thematisierten Dr. Theodor Windhorst (ÄKWL), Irene Maier (Deutscher Pflegerat) und Barbara Steffens. Über die Zukunft der Pflege sprach dann Steffen Preuß (ichó Systems) mit Prof. Stefan Görres (Universität Bremen) und Christiane Grote (Verbraucherzentrale NRW).

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Dr. Ulrich Mayer-Runge, Moderator Jürgen Zurheide, Matthias Blum, Dr. Gerhard Nordmann und Dirk Ruiss 

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Barbara Steffens

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Pflegeroboter Paula

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Steffens Preuß

4. Tag: VR und KI und Estland als "best practise"

Der letzte Forumstag stand ganz im Zeichen der Digitalisierung. Mit einer virtuellen Reise durch den Kopf zeigte Dr. Hans. J. von Lücken (Marienkrankenhaus Hamburg), was heute schon beim OP-Einsatz möglich ist. Welche Auswirkungen Programme zur Künstlichen Intelligenz auf die klinische Diagnostik haben können, diskutierte anschließend Prof. Jochen A. Werner (Universitätsklinik Essen) mit Dr. Friedrich von Bohlen (Molecular Health GmbH) und Prof. Eva Meisenzahl-Lechner (LVR-Klinik Düsseldorf). Am Beispiel Estland zeigte Mari Aru (Wirtschafts- und Handelsdiplomatin der Botschaft Estlands in Deutschland), wie dort digitale Innovationen im Gesundheitswesen beispielhaft eingesetzt werden. Ob und wie Deutschland von diesen Erfahrungen profitieren kann, versuchte sie mit Prof. Peter Haas (FH Dortmund) und Uwe Eibich (bvitg e.v.) herauszufinden. Nach einer Runde zur Funktionssicherheit von Kliniken in Zeiten der Digitalisierung beantwortete Dr. Ralph Schomaker zum Schluss des Forums die entscheidende Frage: "Gesundheit - wie geht das?"

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Prof. Jochen A. Werner, Moderator Jürgen Zurheide, Dr. Friedrich von Bohlen, Prof. Eva Meisenzahl

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Mari Aru

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Prof. Peter Haas