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Die elektronische Patientenakte (ePA) ist ein wichtiger Schritt in der digitalen Transformation des Gesundheitswesens. Versicherte können in der ePA ihre Gesundheitsdaten sicher und strukturiert ablegen und so eine lebenslange Gesundheitshistorie aufbauen, die sie bei Prävention und Behandlung von Krankheiten unterstützt. In der ePA können Befunde, Laborauswertungen oder Arztbriefe abgelegt und für Ärztinnen und Ärzte freigeben werden. Somit vernetzt die ePA Patientinnen und Patienten mit Arztpraxen, Krankenhäusern und Apotheken und hilft so, Informationen im Gesundheitswesen an den richtigen Stellen zugänglich zu machen. Versicherte können jederzeit auf ihre Daten zugreifen und Informationen von ihren Ärzten erhalten und mit ihnen teilen. Das macht die ePA zum Knotenpunkt der digitalen Versorgung. 

Wie im Straßenverkehr gilt aber auch bei der ePA: wir brauchen ein gut ausgebautes, funktionierendes Straßennetz. Das bedeutet übertragen auf die ePA, dass alle Leistungserbringer auch an die digitale Datenautobahn - die Telematikinfrastruktur - angebunden sein müssen. Ohne ein funktionierendes Netzwerk können Informationen nicht übertragen werden. Damit Versicherte auf alle Inhalte zugreifen können, braucht es deshalb standardisierte Schnittstellen für alle Akteure im Gesundheitswesen.

Dr. Jens Baas, TK-Vorstands­vor­sit­zender

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Ein Zugang für alle digitalen Services

Damit Versicherte auf alle digitalen Anwendungen ihrer Krankenkasse komfortabel zugreifen können, braucht es einen Zugang für alle Tools. Es ist für Patientinnen und Patienten unzumutbar, wenn sie für jede neue Anwendung eine eigene App mit unterschiedlichen Anmeldeverfahren verwenden müssen. Die TK setzt sich deshalb dafür ein, dass alle Services wie ePA, TI-Messenger, Organspenderegister oder e-Rezepte über die Service-App ihrer Krankenkasse erreichbar sind.

Weiterlesen zum Thema Handlungsbedarf in Sachen ePA

Im Interview erläutern Dr. Susanne Ozegowski (Leiterin der TK-Unternehmensentwicklung) und Daniel Cardinal (Leiter des TK-Bereichs Versorgungsinnovationen) worauf es beim Thema ePA  jetzt ankommt.

Blogbeitrag: Gematik und ePA

Bewer­tung der elek­tro­ni­schen Pati­en­ten­akte

TK-Infografik: Große Mehrheit ist von der Idee der ePA überzeugt. Quelle: TK-Meinungspuls 2021 Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
83 Prozent der Befragten halten die Einführung der elektronischen Patientenakte für eine "sehr gute" oder "gute Idee", zeigt der Meinungspuls 2021.

TK-Posi­tion zur Digi­ta­li­sie­rung

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H3 - Health Harbour Hamburg

Im Projekt "H3 - Health Harbour Hamburg" arbeiten Leistungserbringer und Krankenkassen unter der Schirmherrschaft der Hamburger Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration (BAGSFI) daran, die verschiedenen Akteure im Gesundheitswesen besser miteinander zu vernetzen. Wie der aktuelle Stand des Projektes ist und welche Ziele verfolgt werden, erklärt Maren Puttfarcken, Leiterin der TK-Landesvertretung Hamburg, im Interview.

In unserer Mediathek finden Sie Infografiken rund um das Thema Gesundheitssystem:

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Gesundheitspolitik: Weichen stellen

Was sind die Handlungsfelder in der 20. Legislaturperiode? Mehr Infos dazu auf den  TK-Themenseiten