Das Human-Robo-Lab der Universität Bremen versteht sich als eine offene Transfer-Initiative und fördert Mensch-Maschine-Interaktionen. Unter anderem hat sich das Lab als Ziel gesetzt, neue Prototypen von Digitalen Persönlichkeiten und Assistenten für Projekte in der Praxis zu entwickeln. Seit 2019 ist auch die TK mit einer Praxispartnerschaft dabei. In der Rolle des Projektpaten vermittelt die TK Know-How und Kontakte aus der Gesundheitsversorgung. 

Mitglieder des Labs sind Wissenschaftler der Universität Bremen, verschiedene Unternehmen und Studierende der Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspsychologie. So wie Anika Baumgarte, Marina Kern, Daniel Deipenau und Michael Varelmann. Im Rahmen der Lehrveranstaltung "Digitale Assistenten in Wirtschaft und Praxis" von Prof. Dr. Georg Müller-Christ und Dr. Denis Pijetlovic konstruierten sie einen Digitalen Assistenten, um den passenden Pflegeplatz zu finden: Tikay.

Der auf KI basierende Chatbot wurde von der Studentengruppe auf Basis der Anwendung Rasa unterstützt durch JUST ADD AI (www.jaai.de) zum Titel: "Scouting: Pflegeplatz" entwickelt. 

Freie Pflegeplätze heiß begehrt

Ohne eine landesweit koordinierte Vernetzung bindet die Pflegeplatzsuche Zeit und Nerven bei Pflegebedürftigen und deren Angehörigen, aber auch bei Pflegeheimen und dem Sozialdienst im Krankenhaus. Tikay möchte die pflegenden Angehörigen bei der Suche unterstützen und möglichst gleichzeitig die "Aufnahme" im Pflegeheim entlasten.

Auf der "DIGITAL ASSISTANT CONFERENCE 2020" an der Universität Bremen präsentierten die Studierenden ihre Ideen, die in Zusammenarbeit mit Unternehmen aus Bremen, wie der TK, entwickelt wurden. Die Praxisprojekte liefen aufgrund der Corona-Pandemie größtenteils per Videokonferenz. 
 

Abschlusspräsentation Chatbot Tikay

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Hintergrund

Auch die TK bietet bereits in einer Pilotphase für das Thema Osteopathie eine alternative Beratungsoption mittels Chat-Bots an.