Bremen, 25. Mai 2020. Das Projekt der Techniker Krankenkasse (TK) zum elektronischen Rezept (E-Rezept) nimmt weiter Fahrt auf. Mit dem in Bremen ansässigen Norddeutschen Apotheken-Rechenzentrum e. V. (NARZ) und der Apotheken-Verrechnungsstelle Dr. Carl Carstens GmbH & Co. KG (AVN) in Oldenburg konnten weitere Partner hinzugewonnen werden. Ab sofort können somit bis zu 3.000 weitere Apotheken - gerade aus dem norddeutschen Raum - ein E-Rezept annehmen und mit der TK abrechnen. Die Zusammenarbeit ist der nächste Baustein bei der Entwicklung eines ganzheitlichen Fernbehandlungsprozesses, den die TK fördert.

"Mit dem NARZ haben wir einen guten Partner an der Seite, um die Digitalisierung im Apothekenbereich voranzutreiben und weitere Erfahrungen zu sammeln", sagt Dr. Susanne Klein, Leiterin der TK-Landesvertretung Bremen. "Der Raum für Innovationen ist in diesem Bereich noch groß. Für unsere Kunden wird durch die Etablierung von Digitalisierung die Versorgung spürbar verbessert werden. Aber auch die Apotheken profitieren von deutlich effizienteren Abläufen."

"Wir freuen uns, mit unserem Beitritt zum E-Rezept-Projekt der Techniker Krankenkasse (TK) alle NARZ/AVN-Apotheken in die Lage zu versetzen, bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen aktiv mitzuwirken“, sagt Hanno Helmker, Geschäftsführer von NARZ und AVN.

Teilnehmende Versicherte bekommen über die Arztpraxis einen QR-Code auf ihr Smartphone, den sie dann in der Apotheke vorzeigen oder an die Apotheke schicken können. Der Code wird anschließend gescannt, und das Medikament wird ausgegeben bzw. geliefert. Der Übertragungsweg ist dabei Ende-zu-Ende-verschlüsselt.

"Die Corona-Krise zeigt uns nun sehr deutlich, wie wichtig es ist, die Digitalisierung des Gesundheitswesens weiter voranzutreiben. Mit Hilfe des E-Rezepts können persönliche Kontakte reduziert werden, da die Verordnung digital über eine App übermittelt werden kann", so Klein weiter.