Stuttgart, 16. November 2021. Die Techniker Krankenkasse (TK) begrüßt den Aufbau eines telemedizinischen Netzwerkes bei der Behandlung von Covid-19-Patientinnen und -Patienten in Baden-Württemberg. "Das ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der medizinischen Versorgung und schafft Transparenz bei der Behandlung von Corona im Land", sagt Nadia Mussa, Leiterin der TK-Landesvertretung Baden-Württemberg.

Keine Insellösung

Das Projekt "Co-Fit II" dürfe jedoch keine Insellösung sein, sondern die Vorstufe für ein umfassendes telemedizinisches Versorgungsnetz, in das neben den Krankenhäusern auch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie weitere Einrichtungen im Gesundheitswesen eingebunden sind. "Die finanziellen Mittel dafür sind in bislang noch nie dagewesener Höhe vorhanden", betont Mussa.

Die Zeit drängt

Denn das „Zukunftsprogramm Krankenhäuser“ des Bundesgesundheitsministeriums bringt nach Angaben der TK den Kliniken im Südwesten rund eine halbe Milliarde Euro, die nun für Digitalisierung zur Verfügung stehen. Bundesweit werden dafür insgesamt 4,3 Milliarden Euro ausgegeben, davon tragen 1,3 Milliarden Euro die Länder. Doch die Zeit drängt: Nur noch bis Jahresende haben die Bundesländer Zeit, die Bedarfsanmeldungen der Kliniken zu bewerten und entsprechende Förderanträge an das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) zu stellen.