Im ländlichen Raum vollzieht sich ein schrittweiser gesellschaftlicher und immenser demographischer Wandel. Die wesentlichen Herausforderungen und Risiken für die dortige gesundheitliche Versorgung werden sein:

  • Fachkräfte- und Ärztemangel
  • eine älter werdende Bevölkerung
  • Wegfall familiärer Hilfestrukturen
  • mangelnde Auslastung im stationären Bereich

Die TK in Nordrhein-Westfalen hat in einem Positionspapier Schritte konzipiert, diesen Prozess optimal zu gestalten. Ziel ist es, die medizinische Grundversorgung auch auf dem Land sicherzustellen. Denn der medizinische Fortschritt muss auch zukünftig für Patienten in ländlichen Regionen erreichbar bleiben oder in besonderen Fällen erreichbar gemacht werden.

So plädiert die TK beispielsweise dafür, das heute noch sektoral zergliederte Gesundheitssystem sollte einer integrierten, patientenorientierten Sicht auf den Bedarf vor Ort Platz machen. Ergänzend sollen mit den Möglichkeiten der Telematik und der Telemedizin dazu jetzt die ersten Schritte gegangen werden.

Die "Westfälischen Nachrichten" aus Münster haben ihre Leser auf der Titelseite über die TK-Positionen informiert.