Hamburg, 3. Juli 2020. Viele Menschen in Deutschland können sich vorstellen, ein Rezept auf dem elektronischen Weg zu nutzen statt der Papierversion. In einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der TK gaben mit 62 Prozent fast zwei Drittel der Befragten an, dass sie das elektronische Rezept (E-Rezept) bestimmt oder wahrscheinlich nutzen würden.

Bei den jüngeren Altersgruppen ist die Zustimmung für das E-Rezept noch deutlich höher: Bei den 18 bis 39-Jährigen würden 77 Prozent eine digitale Verordnung für ihr Medikament bestimmt oder wahrscheinlich nutzen, bei den 40- bis 59-Jährigen 70 Prozent. In der Altersgruppe ab 60 sind es immerhin noch 39 Prozent. Besonders Eltern wünschen sich die Möglichkeit, das Rezept über das Smartphone einzulösen - 80 Prozent der Befragten mit Kindern würden das E-Rezept bestimmt oder wahrscheinlich nutzen.

Zum Hintergrund: Das Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG), mit dem die Weichen für eine elektronische Patientenakte (ePA) gestellt werden, ist heute im Bundestag beschlossen worden. In der ePA sollen digitale Gesundheitsservices gebündelt werden. Für das E-Rezept ist bisher allerdings nur eine Speicherung vorgesehen und nicht eine komplette Integration.

Hinweis für die Redaktion

Für die repräsentative Forsa-Umfrage wurden im Mai 2020 im Auftrag der TK 1.000 Menschen befragt. Weitere Informationen zum E-Rezept der Techniker Krankenkasse - das mehr als zehn Millionen TK-Versicherte in Verbindung mit einer Fernbehandlung nutzen können - gibt es im Portal Presse und Politik .