Saarbrücken, 11. August 2020. Die Techniker Krankenkasse (TK) hat 2019 im Saarland deutlich mehr für die medizinische Versorgung ihrer Versicherten ausgegeben. Das Ausgabenvolumen von fast 281 Millionen Euro bedeutet im Vergleich zu 2018 eine Steigerung um 23 Millionen Euro.

"Jeder unserer rund 94.000 saarländischen Versicherten hat im Jahr 2019 damit Leistungen im Wert von durchschnittlich 3.028 Euro in Anspruch genommen", erklärt Stefan Groh, Leiter der TK-Landesvertretung Saarland. "Im Jahr davor waren es noch 2.805 Euro. Das bedeutet einen Anstieg von fast acht Prozent. Damit liegt das Saarland deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 2.718 Euro pro Kopf." 

Ausgaben für Krankenhausbehandlungen am größten

Der größte Anteil der Ausgaben machten mit 997 Euro pro Kopf die Kosten für Krankenhausbehandlungen aus. Das entspricht im Vergleich zu 2018 einem Anstieg von acht Prozent. Die größte Steigerung verzeichnet die TK bei den sonstigen Ausgaben, zu denen beispielsweise Heil- und Hilfsmittel sowie Fahrtkosten zählen. Die 685 Euro pro Versicherten bedeuten 11,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Aber auch die Arztkosten mit 586 Euro (+ 4,4 Prozent) und die Ausgaben für Arzneimittel mit 568 Euro (+ 9,9 Prozent) stiegen deutlich. Einzig die Zahnarztkosten verzeichneten nur einen moderaten Anstieg von 1,1 Prozent auf 192 Euro pro Versicherten. 

Hinweis für die Redaktion

Bundesweit stiegen die Ausgaben für die medizinische Versorgung auf insgesamt 28,3 Milliarden Euro und damit um 6,4 Prozent je Versichertem. Diese und weitere Zahlen zum Geschäftsjahr 2019 sind dem aktuellen Geschäftsbericht der TK zu entnehmen. Der Bericht steht dieses Mal unter dem Motto "Gesundheit gestalten" und bietet unter anderem Informationen darüber, wie die TK ihre digitalen Angebote für die Versicherten weiterentwickelt und miteinander vernetzt.